Formel 1 - Räikkönen: Trotz Rennsimulation nicht happy

Kleines Problem mit großer Auswirkung

Wegen eines Steckers mussten die Ferrari-Mechaniker den F14T teilweise demontieren. Das kostete Kimi Räikkönen an seinem finalen Testtag wertvolle Zeit.
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Motorsport-Magazin.com - Zum letzten Mal vor dem Saisonauftakt in Australien am 16. März nahm Kimi Räikkönen im F14T Platz. Der Finne erlebte allerdings keinen einfachen Arbeitstag. "Ich hatte gehofft, mehr Runden abzuspulen, aber das war nicht der Fall. Wir verloren heute Morgen aufgrund eines Problems am Wagen wertvolle Testzeit", erklärte Räikkönen.

Wie Ferrari mitteilte, war ein Stecker die Ursache für ein Problem, das zur Folge hatte, dass die Mechaniker den Boliden teilweise demontieren mussten. Am Nachmittag absolvierte Räikkönen eine Rennsimulation mit 48 Runden am Stück, inklusive Boxenstopp-Übung. Ursprünglich hatte Ferrari einen 60-Runden-Stint geplant, doch eine rote Flagge - ausgelöst von Romain Grosjean - machte der Scuderia einen Strich durch die Testrechung.

Es war gut, dass wir eine Renndistanz abspulten konnten
Kimi Räikkönen

"Es war gut, dass wir eine Renndistanz abspulten konnten, da wir dadurch relevante Daten über den Spritverbrauch und den Reifenabbau sammeln konnten. Der starke Wind, der immer wieder Sand auf die Strecke wehte, erschwerte allerdings das Fahren", sagte Räikkönen. Gegen Ende des Tages blieb noch Zeit für einige Shortuns, die es ihm ermöglichten die drittschnellste Zeit des Tages in den Asphalt zu knallen.

Allerdings fehlten dem Finnen auf die Bestzeit von Felipe Massa über zwei Sekunden. "Ich würde gern sagen, dass es für uns heute besser verlief, aber wir haben ja noch einen Testtag vor uns. Fernando wird morgen weiter an der Vorbereitung für Melbourne arbeiten", betonte Räikkönen, der an seinen beiden Testtagen insgesamt 141 Runden abspulte.


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