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Formel 1 - Blog - Unsere Meinung zur 2014er Optik

Caterham noch hässlicher als Ferrari

Über das Aussehen der 2014er Autos wird heftig diskutiert. Motorsport-Magazin.com mischt mit: welche Autos wir am hässlichsten und am schönsten finden.
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Motorsport-Magazin.com - Die Optik der 2014er Autos sorgt für heiße Diskussionen unter Fans und Experten. Welcher Turbo-Bolide sieht am schönsten aus und welcher ist einfach nur hässlich? Die Redakteure von Motorsport-Magazin.com haben ihre Favoriten und Anti-Helden in der Startaufstellung gekürt. Sorry, Caterham - der CT05 bekommt ordentlich sein Fett weg. Kamui Kobayashi nahm's immerhin gelassen: "Die Nase sieht nicht so schön aus, wie Pinocchio, aber als Fahrer kann ich sie aus dem Cockpit ja sowieso nicht sehen."

Samy Abdel Aal
Das hässlichste Auto: Zu diskutieren gibt es da meiner Meinung nach gar nichts! Caterham macht in Sachen Hässlichkeit klar das Rennen. Gut, dass sie auf der Strecke am anderen Ende des Feldes auftauchen werden und somit maximal bei Überrundungen die TV-Zuschauer belästigen können.

Der Schönste im Feld: Optisch ist der Ferrari wahrlich keine Augenweide. Jedoch verzichtet er immerhin auf die in Sachen Hässlichkeit alles schlagende Rüsselnase. Da Erfolg jedoch bekanntlich sexy macht, wird der Ferrari wohl nicht nur mir bald wie eine strahlende Schönheit vorkommen.

Kerstin Hasenbichler
Das hässlichste Auto: Der ganz klare Gewinner dieser Kategorie ist Caterham. Es scheint als hätten die Designer ein Teil an der Front des Autos vergessen. Für die Nase des CT05 gibt es kein Wort, welches diese Hässlichkeit beschreiben könnte.

Der Schönste im Feld: Für mich persönlich hat der F1 W05 die Trophäe für das schönste Auto 2014 gewonnen. Der Silberpfeil sieht nicht nur elegant aus, sondern verschont meine Augen mit Nasen aus der Muppet Show bzw. der Tierwelt.

Foto: Sutton

Michael Höller
Das hässlichste Auto: Definitiv der Caterham! Der CT05 ist nicht nur hässlich, sondern sieht an der Front auch noch zusammengestückelt aus. Cyril Abiteboul verglich das Auto vom Aussehen her mit den schleimigen Bösewichten aus den Alien-Filmen, für mich ist es eher Frankensteins Monster.

Der Schönste im Feld: Der RB10. Kein unansehnlicher Knick in der Nase, kein Stiel, der vorne raus wächst und der kleine Knubbel unterhalb der Nase ist auch noch durch die schwarze Farbe einigermaßen getarnt. Im Zusammenspiel mit der Lackierung erinnert die Nase des RB10 von oben gesehen an einen Raubvogel. Ob wegen der Defekt-Serie aus den Roten Bullen bald Angry Birds werden?

Annika Kläsener
Das hässlichste Auto: Für mich ganz klar der Ferrari. Haben die einen Elefanten auf die Nase gesetzt? Verkauft Ferrari künftig Staubsauger? Einfach nur grauenhaft.

Der Schönste im Feld: Der Entwurf von Adrian Newey. Mein Dank geht aber auch an diejenigen, die für die Farbgestaltung am RB10 verantwortlich waren, da sie der malträtierten Netzhaut Erholung bieten.

Christian Menath
Das hässlichste Auto: Caterhams CT05 - na ja, was soll man zu diesem Teil eigentlich noch sagen? Vielleicht, dass es so hässlich ist, dass man schon wieder Sympathie dafür empfindet... Mehr fällt mir dazu nicht ein. Letztendlich wird es zwar egal sein, wie das Auto aussieht, aber soweit lehne mich aus dem Fenster: Der CT05 ist weder das schönste, noch das schnellste Auto.

Der Schönste im Feld: Der Mercedes-Silberpfeil schafft es als einziges Auto, die 9.000 Quadratmillimeter so zu verpacken, dass es nicht gezwungen aussieht. Über die aufgesetzten Kamera-Hörner mag man diskutieren können, das Gesamtkunstwerk F1 W05 gefällt mir aber dennoch am besten.

Foto: Sutton

Nico Pappelau
Das hässlichste Auto: Am verrücktesten sieht der Williams aus. Er erinnert mich immer an ein Auto aus "Mario Kart", nicht zuletzt wegen dem neuen Logo, das stark an das W von Wario erinnert. Könnte in einem Rechtsstreit mit Nintendo enden.

Der Schönste im Feld: Rein vom Aussehen her ist der neue Mercedes meine Nummer eins. Er sah auch dann noch besser aus als beispielsweise der Caterham, nachdem Hamilton ihn am ersten Test-Tag in die Reifenstapel gesetzt hatte. Nur der schwarze Fleck mit dem Mercedes-Stern auf der Flanke stört das Gesamtkonzept etwas.

Philipp Schajer
Das hässlichste Auto: Es ist sicherlich abgedroschen, aber die Goldene Himbeere geht mit Respektabstand an Caterham. Die Truppe um Teamchef Cyril Abiteboul sollte sich aber nicht nur aufgrund der Hässlichkeit ihres Autos sorgen machen, sondern auch die Tatsache, dass die zehn anderen Teams auf ein gänzlich anderes Konzept setzen, ist beunruhigend. Dass ausgerechnet Caterham den heiligen Gral des Auto-Designs gefunden hat, muss doch bezweifelt werden.

Der Schönste im Feld: Der neue Mercedes-Bolide ist ebenfalls ansprechend, aber meine Stimme bekommt Force India. Die Nase wird zwar keinen Schönheitspreis gewinnen, aber das macht die schicke schwarze Lackierung allemal wett.

Robert Seiwert
Das hässlichste Auto: Ganz klar der Ferrari, da gibt es keine zwei Meinungen. Dieses Staubsauger-Ungetüm sieht sowas von unförmig aus, dass sich Maranello eigentlich schämen muss, solch ein Auto auf die F1-Welt loszulassen. Diese grauenhafte Frontpartie verschandelt die Rote Göttin und verpasst dem F14 T geradezu eine dümmlich anmutende Optik. Gegen den Ferrari ist selbst der Caterham ein absolutes Design-Wunder...

Der Schönste im Feld: Nicht ganz eindeutig, aber aktuell tendiere ich zum McLaren. Am besten gefallen mir die fehlenden Sponsoren-Sticker am MP4-29 - so kommt das Chrom-Design richtig zur Geltung. Klasse, auch wenn da wahrscheinlich noch der eine oder andere Aufkleber draufgepappt wird. Die Nase hat was, erinnert mich ein bisschen an den Terminator oder einen Cyborg. Irgendwas Futuristisches auf jeden Fall, das man nicht im Rückspiegel sehen möchte.

Foto: Sutton

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