Formel 1 - Perez klagt: Erschreckend wenig Downforce

Hoffnung Bahrain

Sergio Perez tastet sich langsam an den Force-India-Boliden heran. Der Mexikaner fühlt sich in seinem neuen Arbeitsgerät noch nicht ganz wohl.
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Motorsport-Magazin.com - Die Spannung hielt sich am ersten Testtag in Jerez im überschaubaren Rahmen. Insgesamt drehten die Piloten mit ihren von Grund auf überarbeiteten Autos lediglich 93 Runden, weil noch allerhand Kinderkrankheiten aussortiert werden mussten. Sergio Perez gab sein Debüt im Force-India-Boliden und umrundete den Circuito de Jerez, nachdem er in der Installationsrunde stehengeblieben war, immerhin elf Mal. Der Mexikaner vermutet, dass sich die Erkenntnisse in Spanien in Grenzen halten werden und es erst in Bahrain, wo die Formel 1 ab 19. Februar ihre Zelte aufschlägt, genauere Aufschlüsse geben wird.

"Es gibt so viele Dinge, die wir erst verstehen müssen. Der schwierige Motor, die ganze Energie... all die Systeme und wie man aus ihnen das Maximum herausholt, sind einfach kompliziert zu verstehen - gerade in den ersten paar Rennen", erklärte Perez. Der Mexikaner, dessen Wechsel zu Force India erst im Dezember bestätigt worden war, verbrachte noch nicht viel Zeit im Simulator und hofft daher, bald mehr Runden abspulen zu können, ist sich aber bewusst: "Momentan ist das schwierig, weil wir uns auf das Auto selbst konzentrieren müssen. Unsere Priorität muss sein, zu verstehen, wie der Wagen funktioniert."

Perez blieb in der Installationsrunde stehen und musste abgeschleppt werden - Foto: Sutton

Während in Jerez relativ kühle Verhältnisse vorherrschen, sollten die Teams bei den beiden abschließenden Tests in Bahrain optimale Bedingungen vorfinden. "Bahrain wird vor Australien eine bessere Referenz für uns darstellen, aber es wird für alle unterschiedlich sein", glaubt Perez. "Die Arbeit, die Nico [Hülkenberg] und ich bis dahin machen, wird sehr wichtig."

In seinem neuen Arbeitsgerät, dem VJM07, fühlte sich Perez am Dienstag noch nicht ganz wohl. "Ich möchte das Downforce-Niveau, das wir momentan haben, noch nicht beurteilen, aber es fühlt sich sehr gering an, sehr erschreckend", gab er zu. "Es ist mir noch nicht gelungen, die Reifen auf Temperatur zu bekommen oder irgendetwas ans Limit zu bringen. Momentan ist es ziemlich schwierig zu fahren. In den Kurven bekommt man nicht so viel Feedback, wie man gerne hätte."


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