Formel 1 - Schumacher in Jerez allgegenwärtig

Das Beste hoffen

Trotz der heulenden Motoren in Jerez und der Vorfreude auf die neue Saison, sind die Gedanken der Fahrer beim schwer verunglückten Michael Schumacher.
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Motorsport-Magazin.com - Michael Schumacher ist auch beim Testauftakt in Jerez allgegenwärtig. Auf den neuen Boliden von Ferrari und Mercedes waren die otschaften #ForzaMichael! und #KeepFightingMichael zu lesen. "Wir haben ihm als Team eine Nachricht gewidmet. Wir wollen zeigen, dass wir an ihn denken und das Beste für ihn hoffen", erklärte sein ehemaliger Mercedes-Teamkollege Nico Rosberg.

Botschaft am F1 W05 - Foto: Mercedes

Auch Lewis Hamilton zeigte sich tief betroffen: "Das ist so tragisch. Hoffentlich steht er das durch. Ich würde ihn lieber früher als später wiedersehen", betonte der Brite abseits der Testfahrten. Ferrari richtete kurz nach dem Drama eine Pinnwand Pinnwand auf seiner Twitterseite ein. Auf dieser meldete sich Niki Lauda am Dienstag zu Wort: "Michael, jeden Tag verfolge ich deine Verbesserungen und jeden Tag bin ich nah bei dir. Ich hoffe, dass ich sehr, sehr bald mit dir sprechen kann!" Schumacher feierte 2010 sein Formel-1-Comeback bei Mercedes und absolvierte für den Rennstall 58 Rennen.

Trotz der heulenden Motoren in Jerez und der Vorfreude auf die neue Saison, sind die Gedanken der Piloten beim schwer verunglückten Michael Schumacher. "Alle unsere Gebete sind bei ihm. Meine ganze Familie, vor allem meine Mutter, erkundigt sich immer nach ihm. Wir müssen abwarten und sehen, was passiert, aber wir sind uns alle sicher, dass er kämpft", erklärte Sauber-Pilot Esteban Gutierrez. Auch Valtteri Bottas ist in Schumachers wohl schwersten Stunden in Gedanken bei ihm. "Alles, was ich ihm wünschen kann, ist viel Kraft für sich und seine Familie. Wir können leider nicht mehr tun, als das Beste hoffen", sagte der Finne.

Wir wollen zeigen, dass wir an ihn denken und das Beste für ihn hoffen
Nico Rosberg

Michael Schumacher hatte sich am 29. Dezember bei einem Ski-Unfall in den französischen Alpen schwer verletzt und kämpft seitdem um sein Leben. Die letzte offizielle Meldung zu seinem Gesundheitszustand stammt vom 17. Januar. "Bis jetzt gab es noch kein Aufatmen", sagt Sebastian Vettel. "Für uns ist das schon schlimm, aber für seine Familie und Freunde muss das der Horror sein, wenn man nicht weiß, was passiert. Man weiß nicht, was aus der Person wird, die man so gut kennen und schätzen gelernt hat. Man betet, wünscht und hofft, dass das Wunder passiert und der Gleiche wieder aufsteht so wie er vorher war."


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