Formel 1 - Fernandes: Hinterherfahren macht keinen Spaß

Kobayashi dankt seinen Fans

Caterham-Boss Tony Fernandes äußerte sich zur neuen Fahrerpaarung. Vor allem in Kamui Kobayashi setzt er große Hoffnungen.
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Motorsport-Magazin.com - Speed, Erfahrung und große Beliebtheit - das sind nur drei Gründe, warum Caterham Kamui Kobayashi verpflichtet hat. Vor allem Caterham-Boss Tony Fernandes setzt in den Japaner große Hoffnungen. "Kamui ist ein toller Fahrer und wird sehr viel Energie ins Team bringen", meinte Fernandes. Zudem erwartet er bei den Japanern einen enormen Interessensanstieg in punkto Motorsport.

"Es ist unglaublich wie leidenschaftlich die Japaner sind. Das sieht man in der Welt nicht oft", betonte Fernandes. So haben die Kobayashi-Anhänger durchaus einen Anteil an dessen Verpflichtung - seit dessen Ende bei Sauber 2012 haben sie rund eine Million Pfund gespendet. "Ein spezielles Dankeschön gebührt meinen Fans, die für mich gespendet haben. Ihre Spende hat nicht nur mir geholfen hat, sondern wird jetzt auch Caterham helfen. Alle, die gespendet haben, bestreiten mit mir gemeinsam die Saison", erklärte Kobayashi.

Der Japaner hält große Stücke auf Caterham, auch wenn das Team seit seinem Einstieg 2010 noch keinen WM-Punkt erzielt hat. Ein Umstand, dem Fernandes mit der Auswechslung seiner Fahrer, ein Ende setzen will. "Dass wir in vier Jahren keinen Punkt erzielt haben, freut niemanden im Team. Auf der Geschäftsseite haben wir einen guten Job gemacht, somit müssen wir nicht Weltmeister werden, um Autos zu verkaufen. Trotzdem macht es keinen Spaß hinterher zu fahren. Das muss sich ändern", stellte Fernandes klar.


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