Formel 1 - Williams setzt auf Stabilität

Finanziell in guter Form

Um sich nach einer Debakel-Saison zurück zu kämpfen, hat Williams seine Arbeitsweise verändert und Kontinuität in den Vordergrund gestellt.
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Motorsport-Magazin.com - Nach zahlreichen Verpflichtungen - von Felipe Massa über Pat Symonds bis Jakob Andreasen - fühlt sich Williams für eine erfolgreiche Zukunft bestens aufgestellt. Stabilität lautet das Stichwort. "Bei allem, was wir getan haben, ging es darum, die langfristige Zukunft von Williams zu sichern, und nicht nur die Zukunft, sondern auf zukünftigen Erfolg hinzuarbeiten", verdeutlichte die stellvertretende Teamchefin Claire Williams.

Alles sei strategisch durchdacht worden, betonte sie gegenüber Autosport, um sicherzugehen, dass es nachhaltig ist und Williams in die Zukunft führt. "Es ist eine sehr strategische Herangehensweise, im Gegensatz dazu, übereilte Entscheidungen zu treffen oder welche, die nur Notnägel sind", sagte sie. "Wir haben Stabilität beim Fahreraufgebot, das wir aufgeregt betrachten. Auch das höhere Management auf Ebene des Vorstands ist stabil und das wird auch auf längere Zeit so bleiben." Als weiteres Beispiel nannte Williams neben den personellen Veränderungen auch den neuen Motorenpartner. "Der Vertrag mit Mercedes ist ein langfristiges Arrangement."

Wir hatten ein paar schockierende Ergebnisse, aber die Leute haben weiter gekämpft.
Claire Williams

Nach einer Saison, in der der Traditionsrennstall nur fünf Punkte einfuhr und damit abgeschlagen auf dem neunten Platz rangierte, will das Team langfristig auf die Erfolgsstraße zurückkehren. "Wir hatten ein paar schockierende Ergebnisse, aber die Leute haben weiter gekämpft. Wir haben so viel getan, um unsere Art zu arbeiten zu verändern, um sicherzugehen, dass unsere Zukunft gewährleistet ist." Die Aufbruchstimmung sorge dafür, dass jeder noch ein bisschen mehr gebe.

Auch finanziell befinde sich das Team trotz des Abgangs von Pastor Maldonado und seinem Sponsor PDVSA in "guter Form". "Wir hätten mit PDVSA nicht das gemacht, was wir letztlich getan haben, wenn wir mit unserem Budget nicht zufrieden gewesen wären", stellte Williams klar.


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