Formel 1 - Hamilton: 2013 stark verbessert

Der Motor wird knifflig

Lewis Hamilton blickt voller Optimismus auf die kommende Saison. Er selbst fühlt sich deutlich gereift und glaubt an die Stärke seines Mercedes.
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Motorsport-Magazin.com - Lewis Hamiltons Entscheidung, 2013 zu Mercedes zu wechseln, wurde von vielen Seiten stark kritisiert. Letztlich kann sich der Brite auf die Schulter klopfen, betrachtet man die Leistungsunterschiede zwischen den Silberpfeilen und seinem ehemaligen McLaren-Team. Dennoch war die Saison für Hamilton kein Zuckerschlecken - umso stärker geht der Weltmeister von 2008 in die kommende Saison. "Ich bin in den letzten Jahren sehr gewachsen, besonders in diesem Jahr", blickte er bei Skysports auf 2013 zurück.

Früher hätte er Tage gebraucht, um Rennen wie in Abu Dhabi zu überwinden, heute gelinge ihm das sofort. "In dem Moment, in dem ich direkt vor der Kamera stehe, wirkt es so, als würde ich hart mit mir selbst ins Gericht gehen", erklärte Hamilton. Tatsächlich würde er auch noch Tage danach an gewisse Situationen denken. Im Gegensatz zu früher habe er sie dann aber bereits überwunden und würde über Verbesserungsideen nachdenken. Dementsprechend sieht Hamilton die in sich selbst gesetzten Erwartungen in seinem ersten Mercedes-Jahr erreicht, schiebt aber nach: "Ob ich selbst immer den Erwartungen gerecht wurde, ist fraglich."

Nun hat der Brite den gesamten Winter Zeit, sich selbst zu verbessern und 2014 stärker aufzutreten. Durch die gravierenden Regeländerungen spielt aber auch der neue Mercedes eine entscheidende Rolle - für Hamilton kein Grund zur Sorge. "Ich bin zuversichtlich bezüglich dessen, was die Jungs tun." Natürlich wisse niemand, was passieren wird, aber mit einem Mercedes-Aggregat im Heck fühlt sich der Brite gut aufgestellt. "Der Motor wird für die Leute schwierig werden. Ich bin sicher, es werden nächstes Jahr überall welche hochgehen", fuhr Hamilton fort. Für ihn ist der richtige Umgang mit diesen schwierigen Situationen am Anfang der Saison der Schlüssel zum Erfolg 2014.


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