Formel 1 - Hülkenberg: Sich in der F1 zu halten ist viel wert

Bin in einer guten Position

Nico Hülkenberg erläutert die Beweggründe für seine Rückkehr zu Force India und warum es kein Weltuntergang ist, weiter für ein Mittelfeldteam zu fahren.
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Motorsport-Magazin.com - Lange stellte sich das Paddock die Frage, wie Nico Hülkenbergs Karriere nach den ohne Frage starken Leistungen weitergehen würde. Viele tippten auf das frei werdende Lotus-Cockpit von Kimi Räikkönen, zumal Teamchef Eric Boullier klar äußerte, dass er Hülkenberg gerne verpflichten würde. Orakel Eddie Jordan wusste es aber einmal mehr besser und sah den Deutschen zu Force India zurückkehren.

Hülkenberg offenbarte nun gegenüber der offiziellen Webseite der Formel 1, wie es zu der Entscheidung gekommen ist. "Gegen Ende der Saison musste ich eine Entscheidung über meine Zukunft treffen. Force India konnte mir die Antworten und die Informationen geben, die ich brauchte und wollte - anders als andere Teams", sagte er. "Ich hatte außerdem das Gefühl, dass sie mich wirklich zurück haben wollen und darum wirklich kämpfen. Daher war es eine leichte Entscheidung, zurückzukehren."

Der Sprung aus dem Mittelfeld wollte Hülkenberg trotz seines Talents nicht gelingen, was er selbst jedoch als nicht so tragisch erachtet. "Ich denke, ich bin in einer guten Position und allein sich in der Formel 1 zu halten, ist heutzutage viel wert", gab er zu bedenken.

Natürlich will ich Rennen gewinnen, aber ich bin noch jung und 2014 ist gerade einmal meine vierte Saison in der Formel 1.
Nico Hülkenberg

Auch der Großteil der User von Motorsport-Magazin.com glaubt nicht, dass der Zug für den Emmericher abgefahren ist. 41 Prozent sagen, dass ihm der Sprung zu einem Top-Team gelingen wird, da er das Talent hat und es nicht seine Schuld ist, dass derzeit die Paydriver regieren. 29 Prozent sagen, dass Hülkenberg sich nur noch ein wenig gedulden muss, ehe es mit einem Top-Cockpit klappt. 30 Prozent der User sind dagegen überzeugt, dass wenn ein Fahrer so lange im Mittelfeld festhängt, er irgendwann als ewiges Talent abgestempelt wird.

"Natürlich will ich Rennen gewinnen, aber ich bin noch jung und 2014 ist gerade einmal meine vierte Saison in der Formel 1. Und nächstes Jahr schreiten wir in eine neue Ära der Formel 1, daher ist nicht klar, welches Team die beste Arbeit leisten wird", verdeutlichte er. Man könne 2013 nicht als Referenz verwenden. Force India sei ehrgeizig und strebe in der Zukunft nach Höherem. "Ich habe ein wirklich gutes Gefühl für 2014. Force India ist ein Team, das von Jahr zu Jahr konstant an Stärke gewonnen hat und sie haben auch schon viel Zeit und Energie in die Saison 2014 gesteckt", betonte Hülkenberg.

Zudem habe er viel Positives über den V6-Motor von Mercedes gehört, der die Force India-Boliden 2014 befeuern wird. "Mercedes ist eine große Marke und ich denke, sie werden ein großartiges Paket abliefern", meinte er.


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