Formel 1 - Ricciardo: Mehr als ein One-Lap-Wonder

Rennspeed mehrfach unter Beweis gestellt

Daniel Ricciardo kann sein Image, im Qualifying stärker zu sein als im Rennen, nicht nachvollziehen. Bei Red Bull will er zeigen, was er im Rennen kann.
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Motorsport-Magazin.com - Im Qualifying top, im Rennen so lala: Das etwa ist das Image, das Daniel Ricciardo während seiner zweieinhalb Jahre in der Formel 1 aufgebaut hat. Während er Jean-Eric Vergne im Qualifying-Duell mit 15:4 zerschmetterte, war er in der WM-Wertung mit 20:13 Punkten nur wenig besser. Der Australier ist sich aber sicher, dass er auch im Rennen gute Leistungen zeigen kann und auch schon gezeigt habe. Spannend wird darüber hinaus das Qualifying-Duell gegen Sebastian Vettel, seinerseits ein Qualifying-Experte. Ricciardo nimmt auch diese Herausforderung mit Enthusiasmus in Angriff.

Der 24-Jährige erklärt gegenüber Autosport: "Ich denke, wir haben dieses Jahr einige Male gezeigt, dass unser Auto den Qualifying-Speed mit ins Rennen nehmen kann, was leider nicht immer der Fall gewesen ist. Aber ein paar Male wie etwa in Silverstone, China und ein paar anderen Rennen habe ich durchaus Resultate abgeliefert und den Speed des Fahrzeugs auch im Rennen abgerufen." Er sei sehr zuversichtlich, dass er im kommenden Jahr mit einem konkurrenzfähigen Auto aus der ersten Startreihe heraus auch im Rennen glänzen könne. Außerdem stimmte er zu, dass der Toro Rosso im Qualifying wesentlich stärker als im Rennen gewesen sei.

Auch sein Vorgänger und Landsmann Mark Webber galt lange Zeit als Qualifying-Spezialist, bis ihn Sebastian Vettel entzauberte. Ricciardo, dem keine Herausforderung zu groß erscheint, freut sich auf den Kampf gegen den 45-fachen Polesetter: "Speziell im letzten Jahr sind wir im Vergleich zu unserem Teamkollegen sehr stark im Qualifying gewesen, weshalb das ein toller Kampf werden kann", so der künftige Red-Bull-Pilot. "Ich denke, dass es gut laufen wird, wenn ich dort von Anfang an Speed zeigen sollte. Der Rennspeed wird kommen, aber ich denke, dass er in den letzten sechs bis zwölf Monaten ohnehin da gewesen ist."


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