Formel 1 - Reaktionen auf den Kalender für 2014

Zwischen Optimismus und Haareraufen

Korea, New Jersey und Mexiko haben es nicht in den Kalender für 2014 geschafft. Die Bemühungen konzentrieren sich jetzt auf 2015.
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Motorsport-Magazin.com - Der Kalender, der am Mittwoch vom World Motor Sport Council beschlossen wurde, hielt keine Überraschungen bereit. Dass New Jersey, Mexiko und Korea fehlen würden, war absehbar. "Dass wir das 2014er Rennen verlieren, war zu einem gewissen Grad zu erwarten", wird ein Verantwortlicher in Yeongam von der Agentur Yonhap zitiert. "Wir werden hart kämpfen, damit es 2015 zurückkehrt."

In Mexiko war das Problem, dass die Strecke nicht rechtzeitig auf den neuesten Stand gebracht werden konnte. "Ich glaube, dass es 2015 wirklich klappen kann", zeigte sich Sergio Perez gegenüber dem Mirror zuversichtlich. "Wir sind jetzt viel näher dran als noch vor ein paar Monaten."

Es kann viele Jahre dauern, ehe ein neues Rennen erstmals bestritten wird.
Bernie Ecclestone

Das erste Rennen in New Jersey sollte eigentlich 2013 stattfinden, wurde dann jedoch auf 2014 verschoben. Doch weiterhin ist nicht alles unter Dach und Fach, weshalb nun das Jahr 2015 angepeilt wird. "Es gibt eine große Nachfrage nach einem Rennen in New Jersey, und ich habe keine Zweifel, dass wir 2015 in Port Imperial fahren werden", erklärte Bernie Ecclestone. "Es kann viele Jahre dauern, ehe ein neues Rennen erstmals bestritten wird, aber es gibt einen deutlichen Impuls und wir sind nah dran, ein Rennen in New York City zu realisieren."

Der Organisator des Rennens, Leo Hindery, führt die Verzögerung vor allem auf finanzielle Probleme zurück. "Es ist ein großes Unterfangen, ein Weltklasserennen in den größten Medienmarkt der Welt zu bringen und es verlangt den ausbalancierten Bau unseres Straßenkurses, ohne öffentliche Gelder anzuzapfen. Hinzu kommen die dem Sport eigenen zeitlichen Anforderungen", erläuterte er.

Texas steht zwar weiterhin im Kalender, dennoch gibt es auch hier Ärger, denn das Datum scheint unglücklich gewählt: Zeitgleich findet auf dem Texas Motor Speedway ein Rennen des NASCAR Sprint Cup statt. "Es ist ein dummer Schachzug der Formel 1", wetterte Eddie Gossage, Präsident des Texas Motor Speedway, gegenüber AP. Er ist sich sicher, dass sich die Verantwortlichen in Austin die Haare raufen.


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