Formel 1 - Australien: Grünes Licht für GP nach 2015

Konkurrenz in Asien wird immer größer

In Melbourne macht man sich bereits Gedanken über eine Vertragsverlängerung nach 2015. Die einzige Sorge ist die große Konkurrenz in Asien.
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Motorsport-Magazin.com - Zwei Jahre vor dem Ende des bestehenden Vertrags mit der Formel 1 strebt man in Melbourne bereits eine Verlängerung an. Von der Tourismusministerin des Bundesstaates Viktoria, Lousie Asher, gab es für die Verantwortlichen grünes Licht, um Gespräche mit Bernie Ecclestone aufzunehmen. "Ich habe den Vorsitzenden der verantwortlichen Grand Prix Corporation, Ron Walker, damit beauftragt, erste Gespräche mit Ecclestone über einen Deal nach 2015 zu starten", verriet sie.

Trotz der Tatsache, dass im nächsten Jahr mit Daniel Ricciardo wohl wieder ein Australier im Red Bull Platz nehmen wird, steht man in Australien der Formel 1 nicht nur positiv gegenüber. Die erneute Austragung des Grand Prix ist an die Auflage gebunden, dass die Veranstaltungen das Geld, das die öffentliche Hand in sie investiert, wert sein müssen. Der Formel-1-Auftakt 2013 lukrierte bereits 50 Millionen Dollar mehr als noch die Jahre zuvor. Die Voraussetzungen haben sich damit zwar verändert, die Gewinnschwelle dürfte dennoch noch nicht überschritten sein.

Um international immer noch einen bleibenden Eindruck zu hinterlassen, müssen wir gegen Singapur, Abu Dhabi und einige andere bestehen.
Geschäftsführer Andrew Westacott

Während Asher dennoch überzeugt ist, dass das Rennen der gesamten Region einen positiven Impuls gibt, hat der Geschäftsführer der Veranstaltergesellschaft noch andere Bedenken. "Zum Zeitpunkt der ersten Austragung in Melbourne waren wir die einzige derartige Veranstaltung im ganzen asiatisch-ozeanischen Raum neben Japan. Diese Region ist die einzige, in der unser Rennen zur Primetime übertragen werden kann. Heute gibt es sieben Rennen in Asien und damit viel größere Konkurrenz. Um international immer noch einen bleibenden Eindruck zu hinterlassen, müssen wir gegen Singapur, Abu Dhabi und einige andere bestehen."


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