Formel 1 - Hembery: Keine Sorgen wegen Michelin

Regeln erlauben keinen Konkurrenzkampf

Paul Hembery ist optimistisch bezüglich der weiteren Zusammenarbeit mit der Formel 1. Die Regeln würden momentan keinen Zweikampf der Reifenhersteller erlauben.
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Motorsport-Magazin.com - Immer wieder tauchen in der Formel 1 Gerüchte auf, Michelin denke über eine Rückkehr nach. Nun gab es erneut Spekulationen, die französische Marke könne Mitte der Woche eine Ankündigung bezüglich der Formel 1 machen. Angenommen wird, dass Michelin gerne den Konkurrenzkampf mit Pirelli hätte, die Italiener hingegen würden lieber alleiniger Lieferant bleiben, um die Kosten niedrig zu halten.

Auf die Gerüchte bezüglich einer möglichen Rückkehr der Franzosen angesprochen, blieb Pirelli-Motorsportchef Paul Hembery gelassen. "Wir haben einen Vertrag mit den Teams und die Regeln erlauben keinen Konkurrenzkampf zwischen den Reifenlieferanten", erklärte der Brite ganz trocken. Damit sei ein Einstieg von Michelin ohnehin nicht möglich. "Wenn sich die Regeln ändern, werden wir darüber informiert", schloss Hembery süffisant bei f1news.ru. Noch laufen die Verhandlungen für die Vertragsverlängerung zwischen Pirelli und der Formel 1. Hembery ist aber sicher, dass alles auf einem guten Weg ist.

Sollte es zur erwarteten Weiterarbeit mit den Italienern kommen, stehen bereits im Januar die ersten Testfahrten mit den neuen Boliden auf dem Programm. Wie Motorsport-Magazin.com berichtete, gilt Dubai als einer der Favoriten. Probleme könnte laut Hembery aber die Strecke verursachen. "Wir waren bereits für viele verschiedene Arten von Rennen dort, aber das Problem ist, dass der Kurs selten benutzt wird und eine Menge Sand auf dem Asphalt liegt", schilderte Hembery seine Bedenken. Seiner Meinung nach wäre Bahrain die beste Option, der Kurs in Abu Dhabi soll ebenfalls im Rennen sein.


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