Formel 1 - Toro-Rosso-Updates funktionieren nicht wie gewollt

Waren zu langsam

Das Team von Toro Rosso ist mit zahlreichen Updates nach Budapest gereist, bisher scheinen die neuen Teile aber eher für Probleme zu sorgen.
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Motorsport-Magazin.com - Jean-Eric Vergne, der bei Nachfolge von Mark Webber 2014 im Gegensatz zu Daniel Ricciardo keine Rolle spielen wird, war am Freitag in beiden Trainingssessions schneller als sein Teamkollege. Vergne war als besserer der beiden Toro-Rosso-Piloten jedoch auch nur auf den Rängen 14 und 16 zu finden. Die Updates, die die Mannschaft aus Faenza an den Hungaroring gebracht hat, funktionieren bei weitem noch nicht wie geplant. "Am Morgen habe ich einige der neuen Teile verwendet. Sie haben aber nicht wirklich den Fortschritt gebracht den wir uns erhofft hatten, deshalb habe ich am Nachmittag wieder die vorherige Variante verwendet. Was die Performance angeht, waren wir heute definitiv zu langsam und wir müssen einige größere Veränderungen am Fahrzeug vornehmen", erklärte der Franzose.

Auf uns wartet noch viel Arbeit, bis wir konkurrenzfähig sind.
Jean-Eric Vergne

Auch mit den neuen Pirelli-Pneus kam der 23-Jährige noch nicht wirklich gut zurecht: "Ich habe die Reifen stark überhitzt, was auf den Longruns zu starkem Untersteuern geführt hatte. Deshalb habe ich mich heute überhaupt nicht wohlgefühlt. Die Reifen sind bei diesen Bedingungen klarerweise sehr wichtig und wir müssen herausfinden, wie wir das Maximum aus ihnen herausholen können. Heute war ich mit ihrer Performance weder in den Long- noch in den Shortruns wirklich zufrieden. Auf uns wartet noch viel Arbeit, bis wir konkurrenzfähig sind."

Für Daniel Ricciardo verlief der Freitag noch schlechter. Er kam sowohl im ersten als auch im zweiten Training nicht über Platz 17 hinaus. Dementsprechend enttäuscht zeigte er sich nach den beiden Sessions: "Wir waren heute Morgen sehr optimistisch was die Weiterentwicklungen am Auto angeht, konnten sie aber überhaupt nicht für uns nutzen. Sie sollten den Wagen schneller machen, aber es sieht so aus als ob es noch viel Entwicklungsarbeit braucht um sie auf der Rennstrecke verwenden zu können."

Der Australier glaubt aber einen Weg aus der Misere zu kennen. "Wir müssen noch mehr am Setup arbeiten, aber wir waren schon öfter in so einer Situation. Ich denke, dass wir nach einer ausführlichen Auswertung und Analyse wissen, in welche Richtung wir gehen müssen und uns morgen verbessern können", blieb Ricciardo zuversichtlich. Vielleicht auch, weil er im Gegensatz zu seinem Teamkollegen mit den neuen Pneus deutlich bessere Erfahrungen machte: "Was die Reifen angeht zeigt sich der übliche Unterschied zwischen den Options und den Primes. Die neue Konstruktion von Pirelli scheint wirklich gut zu funktionieren, was natürlich positiv ist."


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