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Formel 1 - 1. Training: Vettel mit Bestzeit in Ungarn

The heat is on

Sebastian Vettel markierte im ersten Freien Training auf dem Hungaroring die Bestzeit vor Mark Webber und Kimi Räikkönen.
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Motorsport-Magazin.com - Blauer Himmel, Sonnenschein und Temperaturen jenseits der 30 Grad - so präsentierte sich der Hungaroring zum ersten Freien Training am Freitag. Die Piloten kamen in den ersten 90 Minuten ordentlich ins Schwitzen, die Bestzeit ging auf das Konto von Sebastian Vettel.

Freitagstester: Rodolfo Gonzalez saß in der ersten Session statt Charles Pic im Marussia. Mit einer Rundenzeit von 1:37.942 Minuten war er auch der Erste mit einer gezeiteten Runde, der Rest begnügte sich zu Beginn mit Installationsrunden.

Die Reifen: Generell sind die beiden Sessions für die Teams wichtig, um das ideale Setup zu finden. Aufgrund der neuen Pirelli-Reifen kam dem Freitagstraining in Ungarn eine noch wichtigere Rolle zu. Die Piloten durften zwar in Silverstone die Reifen testen, allerdings nur unter limitierten Bedingungen.

Probleme bei Räikkönen - Foto: Sutton

Die Zwischenfälle: Beide Caterham-Piloten klagten über Untersteuern. "Deshalb werden wir für den nächsten Run die mechanische und aerodynamische Balance verändern", teilte das Team via Twitter mit. Sebastian Vettel kam in der ersten Stunde lediglich auf vier Runden. Der Grund: im Bremssystem des RB9 traten Anomalien auf. Ein geringeres Problem hatte Kimi Räikkönen, der via Funk mitteilte: "Ich habe Wasser an den Füßen oder irgendwas anderes auf den Pedalen." Das Team machte ein Loch in der Trinkflasche als Ursache aus. Kurz vor Trainingsende hatte der Finne einen Reifenschaden zu beklagen.

Die Technik: Lotus setzte am Freitag den neuen Auspuff ein, den das Team bereits in Silverstone getestet hat. Zusätzlich fahren Räikkönen als auch Grosjean mit einem schlankeren Karosserie-Packet, auf das passive DRS verzichtet Lotus.

Die Platzierungen: Die erste Trainingsbestzeit des Tages geht auf das Konto von Sebastian Vettel. Der Red Bull-Pilot markierte in 1:22.723 Minuten die schnellste Zeit. Dahinter folgten Teamkollege Mark Webber und Kimi Räikkönen. Die Top-5 komplettierten Fernando Alonso und Romain Grosjean. Auffallend war der Speed von McLaren - das Team scheint seine Probleme langsam in den Griff zu bekommen. Jenson Button landete auf Platz sechs, Sergio Pérez fand sich auf P9 wieder.

Die Analyse: Bekanntlich ist die Strecke am Freitag noch grün, was dem Mercedes-Programm, die in Silverstone nicht testen durften, bestimmt nicht entgegenkam. Generell werden an diesem Wochenende die üblichen Kandidaten vorne sein, aufgrund der Hitze gilt Lotus allerdings als Favorit.


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