Formel 1 - Kimiya Sato: Formel 1 eine andere Welt

Japaner beeindruckt

Kimiya Sato steht vor seinem Debüt bei Sauber. Was eine weitreichende Partnerschaft angeht, hat er jedoch Zweifel.
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Motorsport-Magazin.com - Am Freitag wird für Sauber beim Young Driver Test ein Mann ins Lenkrad greifen, der wohl nur ausgewiesenen Motorsport-Enthusiasten ein Begriff ist. Die Rede ist von Kimiya Sato, der momentan in der AutoGP ex aequo mit Sergio Campana an der Spitze liegt und sich nun erstmalig im Formel-1-Boliden versuchen darf. Der 23-jähirge Japaner hat jedoch nur geringe Hoffnungen, bei Sauber auch zukünftig eine tragende Rolle spielen zu können, denn zum einen gaben die Schweizer jüngst bekannt, den 17-jährigen Russen Sergey Sirotkin als Fahrer für 2014 aufzubauen und zudem verfügen sie auch noch über Testpilot Robin Frijns, der am Mittwoch im Auto saß.

Es ist zu früh und vielleicht nicht die richtige Zeit, um zu sagen, ob dieser Test der Beginn einer längeren Beziehung mit Sauber sein wird
Kimiya Sato

"Es ist zu früh und vielleicht nicht die richtige Zeit, um zu sagen, ob dieser Test der Beginn einer längeren Beziehung mit Sauber sein wird", gab Sato zu Protokoll. "Natürlich wäre ich sehr glücklich, würde ich die Chance bekommen, an mehr Tests teilzunehmen, aber ich kann nichts bestätigen." Während Sato sich in der AutoGP das Ziel gesetzt hat, die Saison zumindest unter den Top-3 zu beenden, sieht er sich auch im kommenden Jahr im Formel-Boliden. "Ich möchte den Schritt auf einen höheren Level machen", betonte er. "Ideal wäre es, in Europa zu bleiben."

Sato war bereits vor einem Monat in Silverstone zu Gast und entschied einen der AutoGP-Läufe für sich. "Ich denke, die Formel 1 wird eine komplett andere Welt sein", meinte er vor seinem Einsatz im C32 ehrfürchtig. "Ich hätte gedacht, dass sie vielleicht um die zehn Sekunden schneller als die AutoGP ist, aber als ich auf die Zeiten vom Rennwochenende sah, waren es 16 Sekunden." Der Japaner will bei seinem Debüt jedenfalls nichts überstürzen. "Es ist schwierig vorstellbar, wie sich der Speed und das Auto anfühlen werden. Ich glaube, ich kann zu Beginn mit wenig Druck fahren und werde mich dann Schritt für Schritt steigern."


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