Formel 1 - Mark Gallagher wirbt für den Kanada GP

Mehr kann man nicht verlangen

Am Rande des Kanada GP könnten Gespräche über eine Verlängerung des Vertrags über 2014 hinaus beginnen. Zahlreiche Argumente sprechen für eine rosige Zukunft.
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Motorsport-Magazin.com - Was kostet eigentlich ein Formel-1-Rennen? Im Fall des Kanada GP liefert das F1 Black Book die Auflösung: Die kanadische Regierung zahlt etwa fünf Millionen US-Dollar, ebenso viel stemmt Tourisme Montreal - eine private, gemeinnützige Organisation, die Montreal als Reiseziel vermarktet. Die Regierung der Provinz Quebec und die Stadt Montreal steuern vier beziehungsweise eine Million Dollar bei. Das macht insgesamt rund 15 Millionen US-Dollar. Im Gegenzug erhalten die Geldgeber 30 Prozent des Erlöses bei den Ticketverkäufen.

Es ist eine großartige, multikulturelle Stadt mit großartigen Hotels und Restaurants. Mehr kann man nicht verlangen.
Mark Gallagher

Bis einschließlich 2014 reicht der Vertrag mit den Rechtevermarktern der Königsklasse, weshalb bereits beim Kanada GP am übernächsten Wochenende die Verhandlungen um eine Vertragsverlängerung beginnen könnten. Diese werden sicherlich nicht einfach werden, da das Rennen vor der Skyline New Yorks ab 2014 wohl in Konkurrenz zum Circuit Gilles Villeneuve treten wird. Der Grand Prix in Austin habe dagegen "absolut keinen" Effekt auf den Kanada GP, wie Jim Wright betont. "Die Zeit wird es zeigen, aber Kanada hat eine eigene, eine starke Wirtschaft. Ich denke, es wird weiterleben. Es ist ein ganz anderes Rennen und der Zeitpunkt ist für die meisten TV-Märkte hervorragend."

Mark Gallagher, der in der Formel 1 für Cosworth, Jaguar/Red Bull und Jordan arbeitete, führt weitere Vorteile des größten eintägigen Sportevents in Kanada an: "Viele Sponsoren mögen es. Es ist von Europa aus leicht zu erreichen, es ist ein ziemlich kurzer Flug. Es ist großartig für den nordamerikanischen Markt, es ist einfach, die Leute dazu zu bewegen, hierherzukommen. Es ist eine großartige, multikulturelle Stadt mit großartigen Hotels und Restaurants. Mehr kann man nicht verlangen."


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