Formel 1 - Internationaler Rennkalender birgt Vorteile

Am Rande des Erträglichen

Die Formel-1-Saison 2012 war die längste der Geschichte. Fahrer und Teams schnaufen, der Rubel rollt aber dennoch.
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Motorsport-Magazin.com - Nach der Saison ist bekanntlich vor der Saison. Von Winterpause ist in der Formel 1 keine Spur. Auf die Rekordsaison mit 20 Grands Prix 2012 ging es nahtlos mit den Vorbereitungen weiter - selbst im Dezember. "Das ist die arbeitsintensivste Zeit des Jahres, wer würde das glauben!?! Zum Relaxen bleibt keine Zeit - schade", teilte ein Teammitglied Motorsport-Magazin.com mit.

Mercedes-Motorsportchef Toto Wolff sieht langsam die Grenze der Belastbarkeit erreicht: "Ich bewundere die Sportler, wie sie das schaffen, denn für das Team ist das am Rande des Erträglichen." Natürlich tritt der Wanderzirkus NASCAR bei rund 40 Rennen pro Jahr an, für die Formel 1 wäre das jedoch schwierig bis unmöglich - immerhin müssen hier auch Reisen zwischen verschiedenen Kontinenten eingeplant werden.

Nur von Nachteil ist ein großer Rennkalender mit vielen unterschiedlichen Austragungsländern in aller Welt allerdings nicht. "Der Vorteil ist, dass sich die F1 immer dort bewegen kann, wo es der Wirtschaft gut geht und wo das Interesse vorhanden ist", erklärt Wolff. "Das ist ein ökonomischer Faktor, durch den man immer neue Märkte erschließen oder zu alten Märkten zurückkehren kann."


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