Formel 1 - Force India: Sutil erhält Lob vom Team

Detaillierte Rückmeldung abgegeben

Bei Force India war man nach Adrian Sutils Barcelona-Test zufrieden mit dem Feedback des F1-Rückkehrers. Renningenieur Jakob Andreasen fand lobende Worte.
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Motorsport-Magazin.com - Am Donnerstag saß Adrian Sutil bei den Testfahrten in Barcelona erstmals seit 15 Monaten wieder am Steuer eines Formel-1-Boliden. Mit Tagesrang acht und der bisher schnellsten von Force India in diesem Winter in Katalonien erzielten Zeit, schlug sich der gebürtige Starnberger bei seinem Comeback achtbar. Dass es in Spanien jedoch nicht um die Zeit auf dem Monitor, ferner noch um ein Shoot-Out zwischen ihm und Rivalen Jules Bianchi gehen würde, war bereits vorab von Seiten des Teams klar kommuniziert worden. Vielmehr diene die Testfahrt, um einen Gesamteindruck über die Fahrer zu sammeln, den die Teamführung dann an die Inhaber übermitteln wird, woraufhin diese eine endgültige Fahrerentscheidung treffen werden.

Sein Feedback war gut. Er hat uns ein paar richtungsweisende Dinge sagen können.
Jakob Andreasen

Ein wichtiger Punkt ist dabei sicherlich das Feedback der Piloten und inwiefern sie dem Team damit haben weiterhelfen können. In Sutils Fall fielen die ersten Signale der Force-India-Verantwortlichen an der Strecke jedenfalls schon einmal positiv aus. Chefrenningenieur Jakob Andreasen äußerte sich voller Zufriedenheit über die verrichtete Arbeit des Deutschen, der am dritten und vorletzten Testtag immerhin 78 Runden auf dem Circuit de Catalunya zurückgelegt hatte und dabei exakt eine Sekunde hinter der Tagesbestzeit blieb. "Es ist schon eine Weile her gewesen, dass Adrian letztmalig mit dem Team zusammengearbeitet hat - er hat aber bei der Eingewöhnung ans Auto einen hervorragenden Job gemacht und schnell zu seiner Pace gefunden", so Andreasen.

"Sein Feedback war gut und es war besonders interessant, zu hören, was sich ein Fahrer denkt, der einmal eine Zeit lang nicht in der Formel 1 war", so der Techniker. Sutils Auszeit müsse in diesem Bereich also nicht zwingend ein Nachteil sein, vielmehr könne einem der damit verbundene Abstand eventuell einen ehrlicheren Blick auf das große Ganze verschaffen. "Auch war er mit seinen Rückmeldungen sehr detailliert und hat uns ein paar richtungsweisende Dinge sagen können", lobte Andreasen. Der Ingenieur fügte an: "Sein Programm war ähnlich zu dem der Vortage, mit Arbeit an der Aerodynamik, Long-Runs und Performance-Evaluierung auf der harten, mittleren und weichen Reifenkomponente."


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