Formel 1 - Sutil: Immer an ein Comeback geglaubt

Oh Junge, es fühlt sich großartig an

Adrian Sutil konnte nach seinem ersten Tag im Formel-1-Auto nach knapp eineinhalb Jahren das Grinsen kaum abstellen. Nun heißt es warten.
von

Motorsport-Magazin.com - "Nach meiner Auffassung wird der Test nächste Woche in Barcelona definitiv die beiden Fahrer der Paarung von Force India für 2013 aufweisen", gab Adrian Sutil eine ungefähre Zeitangabe für die Entscheidung des Teams, wer neben Paul di Resta in die kommende Saison starten wird. Der Deutsche selbst, hat nach dem Donnerstag alle Karten auf den Tisch gelegt und kann nun nur noch hoffen, dass er ein Ass im Ärmel hatte.

Ich hatte so viel Spaß und hätte mir niemals vorstellen können, dass ich all das so vermisst habe
Adrian Sutil

Ungeachtet des Duells zwischen ihm und Jules Bianchi, galt es nach 452 Tagen zunächst einmal, einfach das Fahren wieder zu genießen. Das tat Sutil - in vollen Zügen. "Oh Junge, es fühlt sich großartig an, wieder zurück zu sein", strahlte der Force-India-Kandidat. "Ich hatte so viel Spaß und hätte mir niemals vorstellen können, dass ich all das so vermisst habe."

In Sachen Leistung war Sutil nach 78 Runden und einer Zeit von 1:22,877 Minuten zufrieden und hatte auch nie daran gezweifelt, sofort wieder gute Zeiten fahren zu können. "Ich habe nie mit dem Training aufgehört, weil ich tief drinnen immer an ein Comeback geglaubt habe", so der 30-Jährige, der seinen Zustand als trainiert, sehr motiviert und gleichzeitig entspannt beschrieb.

Ich habe nie mit dem Training aufgehört, weil ich tief drinnen immer an ein Comeback geglaubt habe
Adrian Sutil

Zunächst ließ Sutil seinen Tag ruhig angehen, um in die bestmögliche Position zu kommen. "Von da ab lief es", so der 30-Jährige, der sich erst noch an die neuen Reifen von Pirelli gewöhnen muss. "Aber das ist nur eine Frage der Zeit - keine wirklich schlimme Sache, wegen der man Kopfschmerzen bekommen sollte."

Ähnlich wie die Reifen, ist auch der Force India neu für ihn, da er 2012 nicht im Cockpit saß. Dennoch glaubt er an ein konkurrenzfähiges Paket, mit dem es für das Team nach vorne gehen könnte. "Meine Hoffnung ist natürlich, dass ich es gemeinsam mit ihnen beweisen kann", lachte der Deutsche.


Weitere Inhalte:

Facebook
Wir suchen Mitarbeiter
x