Formel 1 - Perez: Glücklich an Buttons Seite

In kurzer Zeit viel gelernt

Zwischen dem neuen McLaren-Duo Jenson Button und Sergio Perez scheint es gut zu laufen - der Mexikaner will im Schatten des Weltmeisters von 2009 viel lernen.
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Motorsport-Magazin.com - Zehn Jahre Altersunterschied sind offenbar kein Hindernis: Jenson Button und Sergio Perez verstanden sich auf Anhieb prächtig - dieser Umstand scheint sich auch nach den ersten gemeinsamen McLaren-Wochen und Testfahrten nicht geändert zu haben. Vielmehr deutete es der Sauber-Neuzugang als Privileg, neben so einem erfahrenen und erfolgreichen Mann wie Button bei einem Top-Team reifen zu dürfen. "Ich bin in der sehr glücklichen Position, einen Weltmeister an meiner Seite zu haben, der noch dazu ein prima Kerl ist", sprach Perez in höchsten Tönen von seinem neuen Stallgefährten.

Ich möchte da raus gehen, die WM gewinnen und einfach gegen jeden kämpfen. Und mit Jenson werde ich dabei zusammenarbeiten.
Sergio Perez

"Wir arbeiten sehr gut zusammen und ich habe in meiner noch kurzen McLaren-Karriere schon so viel von ihm lernen können. Der Druck ist zwar definitiv gegeben und das Team erwartet eine Menge von mir - andersherum ist es aber genauso", zeigte sich Perez selbstbewusst. Der Mexikaner fügte hinzu: "Ich möchte da raus gehen, die Weltmeisterschaft gewinnen und einfach gegen jeden kämpfen. Und mit Jenson werde ich dabei zusammenarbeiten, um eine Menge von ihm zu lernen - ich denke, wir passen ganz gut zueinander." Lediglich am Feinschliff müsse man bei vielen Dingen noch arbeiten - das sei am Anfang aber ganz normal.

Die Art und Weise zu verinnerlichen, wie McLaren an der Strecke arbeite und auftrete, sei daher eine der bisher größten Herausforderungen gewesen, vor die er sich gestellt sah. "Das Prozedere, aber auch wie das Auto läuft, ist hier in vielen Bereichen sehr anders." Perez konkretisierte: "Im Prinzip geht es darum, zu lernen, wie man den Boliden mit vielen verschiedenen Werkzeugen abstimmt. Das ist aber nicht so einfach, weil jedes Team diesbezüglich anders operiert und beispielsweise andere Funktionen am Lenkrad hat oder über Funk anders kommuniziert." Der 22-Jährige erklärte: "Das ist zwar neu für mich - aber eben auch sehr gut."


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