Formel 1 - Bestzeit lässt Räikkönen kalt

Noch Raum für Verbesserungen

Kimi Räikkönen ließ die Bestzeit am Finaltag in Jerez kalt. Viel wichtiger ist ihm, dass das Gefühl im Auto stimmt.
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Motorsport-Magazin.com - Nach den Problemen bei seiner ersten Ausfahrt mit dem E21 erlebte Kimi Räikkönen am letzten Testtag in Jerez einen erfreulicheren Tag. Der Finne spulte 83 Runden - doppelt so viele wie am Vortag - ab und markierte sogar die Bestzeit. Sofort als er die Boxengasse verließ, war klar, dass er auf einer schnellen Runde unterwegs war. Als er hinter dem Caterham von Charles Pic auflief, der gerade auf seiner Outlap unterwegs war, ging er an diesem vorbei, anstatt sich zurückfallen zu lassen und einen weiteren Versuch zu starten.

Die Bestzeit ist für uns nicht so wichtig wie die Tatsache, dass das Gefühl im Auto stimmt
Kimi Räikkönen

"Die Bestzeit ist für uns nicht so wichtig wie die Tatsache, dass wir mit unserem Programm wie geplant fortfahren konnten und das Gefühl im Auto stimmt", erklärte Räikkönen. Im Gegensatz zum Vortag kam das Setup dem Fahrstil des Finnen mehr entgegen. "Wir haben endlich eine Richtung gefunden, dir mir passt. Natürlich ist in diesem Bereich noch Raum für Verbesserungen, aber deswegen testen wir", erklärte Räikkönen. Nach seinem kurzen Stint samt Bestzeit kehrte der Lotus-Pilot wieder zu Longruns zurück.

"Wir haben eine gute Idee, in welche Richtung wir mit den neuen Teilen gehen müssen. Mal sehen wie wir in Barcelona aussehen", meinte der Finne. Im Vergleich zum ersten Test 2012 sei Lotus dieses Jahr besser aufgestellt. "Es ist schwer einen Vergleich zu ziehen, aber wir sind sehr zufrieden wie die Dinge verlaufen sind und wie sich das Handling des Autos anfühlt. Jetzt gilt es weiter zu arbeiten, denn ein paar Dinge können wir noch verbessern", so der Finne.

Insgesamt spulten beide Lotus-Piloten an den vier Testtagen 271 Runden ab. "Der erste Test verlief für uns positiv. Das Auto scheint konkurrenzfähig zu sein und auch wenn es noch dutzende Kinderkrankheiten gibt, sind wir mit der Basis-Zuverlässigkeit des E21 zufrieden", sagte Technikdirektor James Allison. "Jetzt richtet sich der Fokus auf den nächsten Test in Barcelona, auf den wir uns schon freuen."


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