Formel 1 - Jerez-Test: Feuer-Defekt am Ferrari

De la Rosa kommt nur zwei Runden weit

Kein guter letzter Jerez-Testtag für Ferrari: Pedro de la Rosa blieb bereits nach wenigen Kilometern mit einem feurigen Getriebedefekt auf der Strecke liegen.
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Motorsport-Magazin.com - Rückschlag für Ferrari: Nach Felipe Massas Bestzeit am Vortag begann der letzte Testtag im südspanischen Jerez für die Scuderia am Freitagmorgen alles andere als gut. Pedro de la Rosa kam bei seinem ersten Einsatz für die Italiener nur zwei Installationsrunden weit - dann stellte er den im Heckbereich rauchenden F138 zwischen Kurve sieben und acht ab und brachte so die rote Flagge heraus. Während der Lokalmatador unter dem Jubel der spanischen Fans zur Box zurückgebracht wurde, verhüllten die Ferrari-Mechaniker den Boliden schnell mit einer roten Plane. Im Zuge des Rücktransports wurde diese dann jedoch kurzzeitig angehoben. Dabei waren im Bereich des rechten Auspuffs klare Brandspuren zu erkennen.

Öl auf der Fahrbahn konnte im Bereich der Ausfallstelle laut den Track-Marshalls vor Ort aber nicht ausgemacht werden. Wieder in der Garage eingetroffen, stellte sich schnell heraus, dass es sich um einen Getriebedefekt am neuen Boliden handelte. Interessant ist der Vorfall insofern, da die Scuderia das Getriebe am F138 gestreckt hat, um die Heckpartie länger und schmaler zu gestalten. Das Team, dass das Teil nun auswechselt, ließ derweil verlauten: "Wir arbeiten an einer Behebung des Problems - es wird aber eine Zeit lang dauern, bis wir wieder auf die Strecke gehen können."


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