Formel 1 - Ecclestone traut Mercedes einiges zu

Fragezeichen hinter McLaren

Bernie Ecclestone rechnet spätestens 2014 mit einem stärkeren Mercedes-Team. Ein anderes Team aus England macht ihm hingegen Sorgen.
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Motorsport-Magazin.com - Die Formel-1-Saison 2013 hat noch nicht begonnen, da blicken Insider schon auf 2014 voraus. Die gravierenden Änderungen im Reglement könnten das Kräfteverhältnis ordentlich ins Wanken bringen, weshalb Bernie Ecclestone auch Mercedes auf seinem Zettel hat. "Ich erwarte Mercedes viel stärker, Lewis [Hamilton] wird mitmischen und wenn Mercedes gut ist, hat auch Nico [Rosberg] eine Chance", so der Formel-1-Zampano.

Ein großes Fragezeichen sieht Ecclestone bei McLaren. Jenson Button traut er aber dennoch zu, wieder um den Titel mitzukämpfen. "Man darf Jenson nicht ausschließen, obwohl ich daran zweifle, dass McLaren vorne sein wird." Für Sebastian Vettel fand der Brite nur lobende Worte. "Es gibt keinen Grund, warum Sebastian nicht die Siege von Michael und noch einige Titel holen sollte", meinte Ecclestone gegenüber den Salzburger Nachrichten.

Mercedes sah der Brite neben seinen positiven Erwartungen aber durchaus auch in der Pflicht, gute Ergebnisse abzuliefern. Nach dem Umbau der Teamstruktur und der Ankunft von Niki Lauda und Toto Wolff meint Ecclestone, dass eigentlich alles vorhanden sein müsste, um erfolgreich zu sein. "Ich hoffe, diese Änderungen führen dazu, dass Mercedes viel stärker wird. Ich glaube, Niki Lauda und Toto Wolff können das schaffen. Neue Leute, neues Denken. Sie werden den Job erledigen. Mercedes hat den besten Motor, Spitzenfahrer, nicht weniger Budget als andere Spitzenteams, also sollte alles vorhanden sein. Ich wäre enttäuscht, wenn sie nicht vorne sind. Es gibt keine Entschuldigungen mehr."


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