Formel 1 - Perez mit gutem McLaren-Einstand

Michael bestätigt positiven Eindruck

Sergio Perez hat sich laut Sportchef Sam Michael bei McLaren schnell ins Teamgefüge eingegliedert und liefert erfrischende Impulse an sein neues Team.
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Motorsport-Magazin.com - Some inspiration from Mexico: Sergio Perez ist bei McLaren offenbar denkbar gut angekommen. Die ersten Tage im hochmodernen Technology Centre in Woking hat der 22-Jährige schon hinter sich, genauso wie die ersten Meetings mit den Ingenieuren und Technikern. Sportdirektor Sam Michael stach dabei sofort ins Auge: Sein Team sei begeistert von der Einstellung, mit der Perez zu Werke gehe. Der Mexikaner versprühe Motivation und die Lust, endlich in einem Top-Auto auf Zeitenjagd gehen zu können. "Bislang hat sich Checo als ziemlich großartiger Typ präsentiert", erklärte der Brite, der selbst erst vor gut einem Jahr von Williams zum Traditionsteam gewechselt war.

Ein Fahrer muss die Fähigkeit haben, seine Arbeitsmethoden schnell an jedes irgendwie geartete Umfeld anpassen zu können.
Sam Michael

Perez gehe demütig und respektvoll mit den hoch gesteckten Zielen bei McLaren um. "Auch weiß er, wie viel er von seinem Teamkollegen lernen kann und muss - Jenson ist immerhin Weltmeister", erklärte Michael. Verhalten würde Perez deshalb aber noch lange nicht agieren, von lähmendem Druck könne keine Rede sein. "Er ist zeitgleich sehr selbstbewusst und hat ein starkes Ego - das haben alle Gewinner. Letzten Endes geht es darum, die richtige Balance zu finden und Checo hat diesbezüglich eine hervorragende Ausgeglichenheit gefunden", meinte der Sportchef. So vereine es sein Neo-Schützling perfekt, auf der einen Seite aufmerksam zuzuhören, dennoch aber auch eigene Ideen ein- und voranzubringen.

"Ein Fahrer muss die Fähigkeit haben, seine Arbeitsmethoden schnell an jedes irgendwie geartete Umfeld anpassen zu können, um das Maximum aus sich und dem Team herauszuholen", charakterisierte Michael. Für ihn stand fest, dass Perez diese Eigenschaft mitbringe. "Er hat diese Woche viel Zeit mit uns verbracht und gelernt, wie wir operieren und fast noch wichtiger: Warum wir die Dinge so machen, wie wir sie machen." Die Frage nach dem 'Warum' würden nur die klugen Piloten stellen. "Und genau das hat er getan. Ich mag seine Zuversicht und Balance bei der Behandlung der Dinge. Er lernt sehr schnell."


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