Formel 1 - Force India künftig mit Ferrari-Motoren?

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Werden die Force-India-Boliden künftig mit Ferrari-Motoren befeuert? Und steigt Ferrari-Nachwuchspilot Jules Bianchi damit zum Einsatzfahrer auf?
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Motorsport-Magazin.com - Angesichts des neuen Motorenreglements für die Saison 2014 kocht regelmäßig die Gerüchteküche hoch, welches Team auf welche Motoren setzen wird. So stand vor einiger Zeit im Raum, dass McLaren wieder Honda-Triebwerke einsetzen könnte. Das Team aus Woking wollte sich gegenüber Motorsport-Magazin.com dazu nicht äußern.

Nun berichtete die italienische Zeitung La Stampa, bei der interessanterweise kein Geringerer als Ferrari-Chef Luca di Montezemolo im Verwaltungsrat sitzt, dass Force India zu Ferrari als Motorenlieferant zurückkehren möchte. Die Entscheidung hänge nur von Teamchef Vijay Mallya ab, eine Entscheidung solle bald fallen. Gegenüber Motorsport-Magazin.com wollten sich beide Parteien nicht zu diesem Gerücht äußern. Force India verwendete 2008 Ferrari-Triebwerke, ehe das Team zum Kundenkreis von Mercedes wechselte.

Christian Chiavegato mutmaßte in seinem Bericht zudem, dass, sollte eine derartige Vereinbarung zustande kommen, Test- und Ersatzfahrer Jules Bianchi wohl die besten Chancen auf das zweite Cockpit neben Paul di Resta hätte, da er dem Nachwuchsprogramm der Scuderia angehört. Force India verwies lediglich darauf, dass das Fahreraufgebot voraussichtlich im Laufe dieses Monats bekannt gegeben wird.

Redaktionskommentar

Motorsport-Magazin.com meint: Die Teams halten sich sehr bedeckt, was das Thema Motoren angeht. Immerhin geht es hier um mehrere Millionen Euro und möglicherweise den entscheidenden Vorteil gegenüber der Konkurrenz. Ein wenig werden wir uns wohl gedulden müssen, bis die ersten offiziellen Bekanntgaben anstehen.

Das Gleiche gilt für das zweite Force-India-Cockpit. Jules Bianchi wäre eine logische Lösung. Dass der dritte Man zum Einsatzfahrer aufsteigt, ist schließlich nichts Ungewöhnliches. Der junge Franzose hat mit Manager Nicolas Todt, der seinem Schützling kürzlich eine reelle Chance einräumte, und der Ferrari Driver Academy zudem nicht die schlechtesten Kontakte. Die Zeit wird es zeigen. Annika Kläsener


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