Formel 1 - Marions Highlight 2012: Felipe Massa

Starke Rückkehr in Saisonhälfte zwei

Das Jahr 2012 steckte voller Überraschungen, Skandale und Sensationen. Die Redakteure von Motorsport-Magazin.com erinnern sich an ihre persönlichen Highlights.
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Motorsport-Magazin.com - Als Sympathisant von Felipe Massa hat man es in der Welt der Formel 1 nicht leicht - wahrscheinlich fast so schwer, wie der Brasilianer selbst. Andauernd gilt es zu erklären, warum man den 31-Jährigen mag und man wird fortlaufend darauf hingewiesen, dass er eigentlich viel zu schlecht für einen Sitz im Ferrari ist.

Felipe Massa konnte in Brasilien die Tränen der Freude nicht zurückhalten - Foto: Sutton

Tatsächlich war es in der ersten Saisonhälfte auch mehr als schwierig, solchen Kritikern etwas entgegenzusetzen, denn Massa fuhr weit hinter seiner eigentlich möglichen Form her. Von allen Seiten bekam man zugeflüstert, schau dich schon mal nach jemand anderem um, Felipe ist eh das letzte Mal dabei. Und aus diesem Grund beginnt genau in Monza mein Highlight 2012: die zweite Saisonhälfte von Felipe Massa.

Zum ersten Mal seit Kanada 2011 fuhr Massa wieder unter die Top-3 im Qualifying und beinahe entstand der Eindruck, als sei der Konten geplatzt. Nicht zu vergessen natürlich sein Podestplatz in Japan, als er ein wirklich starkes Rennen zeigte und wie befreit schien. Bereits zu diesem Zeitpunkt wurde spekuliert, dass sein Vertrag mit Ferrari verlängert wurde und tatsächlich sollte wenig später die Bestätigung kommen.

Abschließend hat mein Highlight einen Höhepunkt: das Podest in Brasilien. Massa zeigte ein sehr starkes Qualifying und fuhr in schwierigsten Bedingungen auf das Podest. Seine Tränen der Erleichterung, vor seinen heimischen Fans endlich wieder einmal wirklich überzeugt zu haben, gingen wohl den meisten Rennsport-Fans ans Herz. Nun bleibt nur zu hoffen, dass er diese gute Form in seinem achten Jahr bei Ferrari halten und mit einem besseren Auto vielleicht weitere Highlights setzen kann. Es wäre ihm nach all der Schmach und Häme, die er über sich ergehen lassen musste, wirklich zu wünschen.


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