Formel 1 - Button: Kontinuität für 2014 wichtig

Von Wechseln ist abzuraten

Für Jenson Button ist es besonders wichtig, von 2013 auf 2014 im gleichen Team zu bleiben. Sonst wären die Umstellungen zu umfangreich.
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Motorsport-Magazin.com - Fahrer, die zwischen der Saison 2013 und 2014 das Team wechseln, werden große Nachteile haben, davon ist Jenson Button fest überzeugt. Nach der kommenden Saison wird sich das Reglement der Formel 1 stark verändern. Statt der bisherigen 2,4 Liter V8 Motoren kommen 1,6 Liter V6 Turbomotoren und leistungsstärkere Energie-Rückgewinnungssysteme zum Einsatz und auch sonst werden sich die Boliden verändern. Das bevorteilt Piloten, die während der ganzen Entwicklung der neuen Autos voll involviert waren, müssen sie 2014 hingegen in ein Auto steigen, an dem sie nicht zuvor schon mitarbeiten konnten, erwartet sie eine große Umstellung.

Es wird den Unterschied machen, ob man versteht, dass es nicht nur um die Zeit geht, wenn man den Helm aufhat; es geht auch um die Zeit, bevor man ihn aufsetzt
Jenson Button

Daher ist für Button Kontinuität besonders wichtig und sein mehrjähriger McLaren-Vertrag wird ihn zumindest bis 2014 beim Team halten. "Wenn alles nach Plan läuft, werde ich mit der gleichen Gruppe von Ingenieuren arbeiten und wir werden seit vier Jahren zusammengearbeitet haben. Wenn es also mit den gleichen Leuten in die neue Klasse geht, was wir 2014 ja praktisch haben werden, dann wissen wir, wie wir zusammenarbeiten und ich denke, das hilft, wenn alles sich ändert. Ich bin gespannt auf 2014 und ich denke, es wird den Unterschied machen, ob man versteht, dass es nicht nur um die Zeit geht, wenn man den Helm aufhat; es geht auch um die Zeit, bevor man ihn aufsetzt", sagte Button.

KERS wird enorm

Nach seiner Meinung kann es eine sehr große Aufgabe werden, muss sich ein Fahrer neben einem neuen Technikpaket auch an ein neues Team gewöhnen. Das hält er für beide Seiten kompliziert, da die Richtungsfindung erschwert wird. "Wenn man aber seit langer Zeit mit einem Team gearbeitet hat, dann weiß man, was man vom Auto braucht und was funktioniert. KERS wird von der Kraft her enorm sein und es wird nicht nur über einen Knopf laufen, es wird die Löcher beim Drehmoment stopfen. Für die Ingenieure gibt es also viel Arbeit und die Fahrer müssen sich gut mit ihnen verstehen", erklärte der Brite.

Das Racing in den 80ern hat ziemlich Spaß gemacht und sie hatten kaum V10 oder V12 Motoren, also wird das Racing immer noch toll sein
Jenson Button

Keine Angst hatte Button, dass die neuen Motoren das Spektakel beeinträchtigen könnten. Immerhin gibt es immer wieder Bedenken, dass sie zu wenig guten Sound liefern könnten. "Wir sprechen darüber, dass der Motor zu klein sein wird, dass es langweilig wird und schlecht klingt. Das Racing in den 80ern hat ziemlich Spaß gemacht und sie hatten kaum V10 oder V12 Motoren, also wird das Racing immer noch toll sein."


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