Formel 1 - Marussia-Boss: Niederlagen sind in Ordnung

Alles andere wäre schlecht für den Sport

Marussia-Boss Graeme Lowdon kann gut mit den Niederlagen leben, die sein Team in den letzten drei Jahren einstecken musste.
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Motorsport-Magazin.com - Der erste der drei Formel-1-Neulinge musste bereits die Segel streichen, auch die anderen beiden Teams haben in den vergangenen drei Saisons noch keinen einzigen Punkt gesammelt. Marussia-Boss Graeme Lowdon findet das nicht tragisch, sondern viel mehr sehr positiv für den Sport. "Wir sind hier in der ersten Liga unserer Industrie", so Lowdon gegenüber Autosport. "Wenn man einfach hereinkommt und dominiert, dann wäre das ein schlechtes Spiegelbild für den Sport."

Trotzdem glaubt Lowdon, das eine Reduzierung der Kosten der Show nicht schlecht tun würde. "Ich glaube der Sport muss sich auch um die zu hohen Kosten kümmern und vor allem den Unterhaltungswert erhöhen, denn das würde uns allen helfen", ist sich Lowdon sicher. "Die Formel 1 hat eine enorme weltweite TV-Reichweite, aber wir bekommen nur 1,2 Prozent davon. Als Sponsor ist das also nichts für uns." Sehr stolz ist Lowdon dagegen aufgrund der Tatsache, dass er mit Marussia zahlreiche Firmen als Sponsoren gewinnen konnte, die zuvor noch nicht in der Formel 1 aktiv waren.


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