Formel 1 - Vettel arbeitet am Mythos Red Bull

Nicht gierig

Sebastian Vettel wird immer wieder mit dem Mythos Ferrari in Verbindung gebracht. Dabei arbeitet er schon an der Legendenbildung des eigenen Teams.
von

Motorsport-Magazin.com - Immer wieder wird Sebastian Vettel mit einem Wechsel zu Ferrari in Verbindung gebracht. Das Totschlagargument der Gerüchteköche: Der dreifache Weltmeister sei vom Mythos der Mannschaft aus Maranello begeistert. Vor dem Finale der abgelaufenen Saison hieß es sogar, dass Vettel bereits einen Vorvertrag bei den Roten unterzeichnet hätte. Sämtliche involvierte Parteien dementierten die Spekulationen umgehend. Nach dem dritten Titeltriumph hintereinander hat der Heppenheimer nun eigene Pläne hinsichtlich der Legendenbildung in der Formel 1. "Klar haben Ferrari und Mercedes eine große Vergangenheit, eine Art Mythos", sagte Vettel der Sport Bild. "Aber wir sind doch auf dem besten Wege, das Gleiche mit Red Bull zu erreichen. Das zu verwirklichen, muss unser Ziel sein."

Nun fehlt dem Rennstall aus Österreich die glorreiche Vergangenheit von etwa Ferrari oder McLaren, doch Vettel hat die Neuzeit im Blick und richtete bereits eine Kampfansage an die Konkurrenz, die dem Red Bull in den vergangenen drei Jahren nicht gewachsen war. "Ich werde jetzt meine Batterien aufladen und mich vorbereiten, um Titel Nummer vier zu gewinnen", so der 25-Jährige. "Mit Gier hat das nichts zu tun. Das ist einfach nur der Grund, warum ich Formel 1 fahre."

Nachdem Vettel den WM-Titel beim Finale in Brasilien eingesackt hatte, gab es wegen des Flaggen-Chaos von Interlagos kurzeitig Zweifel, ob Red Bull die Fahrer-WM am grünen Tisch an Ferrari und Fernando Alonso verlieren würde. Doch die FIA gab in einer Stellungnahme bekannt, dass Vettels Überholmanöver gegen Jean-Eric Vergne in Runde vier regelgerecht war, weil ein Streckenposten grüne Flaggen schwenkte und somit kein Überholverbot herrschte. Vettel selbst habe sich laut eigener Aussage niemals Sorgen um einen möglichen Titelverlust gemacht: "Ich habe mich damit gar nicht beschäftigt. Ich wusste ja, dass ich alles richtig gemacht habe."


Weitere Inhalte:

Facebook
Wir suchen Mitarbeiter
x