Formel 1 - Ecclestone: Kritik an Schumacher-Comeback

Von Mercedes mehr erwartet

Bernie Ecclestone vertritt die Ansicht, dass sich Michael Schumacher sein Comeback rückblickend lieber hätte sparen sollen.
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Motorsport-Magazin.com - Michael Schumacher kehrte 2010 in die Formel 1 zurück, um mit Mercedes noch einmal voll anzugreifen. Nach drei Saisons bleibt jedoch das Fazit, dass der Rekordweltmeister außer einem Podestplatz und einer Bestzeit im Qualifying keine nennenswerten Resultate zustande brachte und sich sein Comeback als wenig erfolgreich erwies. Diese Meinung vertritt auch Formel-1-Boss Bernie Ecclestone, der meinte, es sei ein Fehler von Schumacher gewesen, noch einmal in der Königsklasse anzutreten.

Rückblickend hätte Schumacher nicht starten sollen
Bernie Ecclestone

"Rückblickend hätte Schumacher nicht starten sollen", sagte Ecclestone und vermutete, dass sich der Kerpener von seinem Mercedes-Engagement wesentlich mehr versprochen hatte. "Wie hätte er sich in einem Red Bull oder Ferrari geschlagen?", fragte 82-Jährige. "Ich nehme an, dass er von ihnen [Mercedes] erwartet hat, dass sie sich viel besser schlagen, als es der Fall war", sparte Ecclestone nicht mit Kritik an dem Stuttgarter Automobilfabrikanten, der in der kommenden Saison mit Lewis Hamilton nach den Sternen greifen will.

Obwohl Hamilton Schumachers Nachfolge antritt, ist Ecclestone der Ansicht, dass sich der Deutsche auch aus der Formel 1 zurückgezogen hätte, wenn dieser Wechsel nicht zustande gekommen wäre. "Ich denke, Schumacher wäre trotzdem gegangen", meinte Ecclestone und zählte Hamiltons mögliche Optionen für seine weitere Karriere auf. "Stagnation [McLaren]; ein Team, das viel schlechter als Mercedes ist, oder eben Mercedes."


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