Formel 1 - Alonso: Keine verrückten Strategien

Es liegt nicht mehr in unserer Hand

Fernando Alonso versucht den Brasilien GP zu genießen. Ferrari sei ohnehin in einer schlechteren Ausgangsposition. Die Hoffnung heißt Regen.
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Motorsport-Magazin.com - Nervosität scheint für Fernando Alonso ein Fremdwort zu sein. Vor der Titelentscheidung beim Großen Preis von Brasilien zeigte sich der Ferrari-Star entspannt und gelassen. Er werde versuchen, das Rennen zu genießen. Um den Weltmeistertitel zu gewinnen, sei er ohnehin darauf angewiesen, auf welchen Plätzen die anderen Fahrer ins Ziel kommen.

Wir müssen unser Rennen fahren und dürfen dabei nicht vergessen, dass wir nur eine Chance haben, wenn wir aufs Podium kommen.
Fernando Alonso

"Es ist nicht so, dass wir uns jetzt noch irgendwelche verrückten Strategien ausdenken", sagte der 31-Jährige. "Wir müssen unser Rennen fahren und dürfen dabei nicht vergessen, dass wir nur eine Chance haben, wenn wir aufs Podium kommen." Und das sei schon schwierig genug. "Wir müssen uns darauf konzentrieren, ein gutes Rennen abzuliefern, es wird nicht einfach, aufs Podium zu fahren."

Aber auch in diesem Fall stünden die Chancen nicht sonderlich gut. "Selbst wenn wir aufs Podium fahren, sind wir von den Ergebnissen der anderen abhängig. Es liegt nicht mehr in unserer Hand", meinte Alonso. Die besten Chancen hätte er wahrscheinlich im Regen. "Wir hoffen auf ein Regen-Rennen, in dem viele unberechenbare Dinge passieren", bestätigte der WM-Zweite. "Wir wissen, dass es bei normalen Bedingungen schwierig wird, um den Titel zu kämpfen.

Wenn wir die Ziellinie überqueren, werden wir sehen, wo wir sind.
Fernando Alonso

Erzwingen ließen sich die Wetterkapriolen jedoch nicht. "Wir müssen sehen, was passiert. Regen, kein Regen, wir können nichts daran ändern." Aus diesem Grund stehe für ihn beim letzten Grand Prix der Saison vor allem der Spaß im Vordergrund. "Wir versuchen, das Rennen zu genießen, ich hoffe, die Leute machen das Gleiche", sagte Alonso. "Wenn wir die Ziellinie überqueren, werden wir sehen, wo wir sind."


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