Formel 1 - Domenicali: Wir werden 120 Prozent geben

Alonsos Balance nicht perfekt

Stefano Domenicali war nach dem achten Platz von Fernando Alonso im Qualifying von Brasilien zwar nicht begeistert, aber auch nicht überrascht.
von

Motorsport-Magazin.com - Stefano Domenicali gab sich am Samstagabend in Brasilien keinen Illusionen hin und verriet kein Geheimnis damit, dass Ferrari sich von diesem Qualifying mehr erwartet hatte als den achten Platz von Fernando Alonso. Gleichzeitig untermauerte der Italiener erneut, dass sich über die Saison hinweg abgezeichnet hätte, dass Ferrari im Rennen immer noch eine Schippe drauflegen könne. "Und wenn man noch die Unsicherheiten bezüglich des Wetters addiert, wo Regen eine Rolle spielen wird, sollten wir auf jeden Fall dabei sein", so Domenicali.

Wir gaben Fernando kein gleichwertiges Auto in Sachen Balance und wir müssen nun die Daten analysieren, um die Situation zu verbessern
Pat Fry

Nun gäbe es nichts anderes mehr zu tun, als sich optimal auf den entscheidenden Tag dieser Weltmeisterschaft vorzubereiten und in dieser Hinsicht ist der Ferrari-Teamchef optimistisch. "Wir wissen genau, was wir zu tun haben: perfekt arbeiten und bereit sein, um das Beste aus jeder sich bietenden Gelegenheit zu machen." Ein Versprechen konnte er den Ferrari-Fans aber bereits am Samstag geben: "Wir alle, vom Ersten bis zum Letzten, werden 120 Prozent geben, um unsere Ziele zu erreichen." Darunter fallen für Ferrari zum einen der zweite Platz in der Konstrukteurs-WM und zum anderen natürlich der WM-Titel für Alonso. "Den verdient er mehr als jeder andere Fahrer auf der Strecke", lobte Domenicali.

Pat Fry machte deutlich, dass Ferrari in Sao Paulo nicht damit gerechnet hatte, sich gegen McLaren und Red Bull durchsetzen zu können. Die dritte Reihe sei aber anvisiert gewesen, was nur Felipe Massa letzten Endes auch erreichte. "Wir gaben Fernando kein gleichwertiges Auto in Sachen Balance und wir müssen nun die Daten analysieren, um die Situation zu verbessern", verriet der Technische Direktor. Am Freitag sei der Ferrari auf den Longruns zwar sehr vielversprechend unterwegs gewesen, womit das Team aber wahrscheinlich nicht viel anfangen kann. "Die Bedingungen werden komplett anders sein, daher ist es unmöglich, Vorhersagen zu treffen", fuhr Fry fort.


Weitere Inhalte:

Motorsport-Magazin.com fragt
Facebook
Wir suchen Mitarbeiter
x