Formel 1 - Grosjean gibt de la Rosa Schuld an Berührung

Kontakt unvermeidbar

Romain Grosjean und Pedro de la Rosa kollidierten im Qualifying. Für Grosjean war der Spanier der Schuldige, der sah das anders.

Motorsport-Magazin.com - In Sao Paulo rückte Romain Grosjean einmal mehr in den Fokus der Stewards. Nach einer Kollision mit Pedro de la Rosa im ersten Teil des Qualifyings wurde eine Untersuchung eingeleitet. Im Linksbogen auf Start-Ziel wollte sich der Franzose neben den langsameren HRT-Piloten setzen und fuhr dabei seinen Frontflügel ab. Obwohl er es noch an die Box schaffte, schied Grosjean auf Platz 18 in Q1 aus.

"Ich kann leider gar nicht viel dazu sagen. Ich war die ganze Runde über hinter Pedro und er hat blaue Flaggen bekommen. Ich blieb hinter ihm, weil ich ihn auf seiner schnellen Runde nicht behindern wollte. Als es dann auf die Gerade ging, versuchte ich an ihm vorbeizugehen, aber er hat mich wohl nicht gesehen. Ich bremste hart, aber ein Kontakt ließ sich nicht vermeiden", äußerte sich Grosjean zum Zwischenfall.

Der Spanier berichtete: "Ich bin auf der einzigen trockenen Linie gefahren, mit allen vier Rädern. Plötzlich habe ich hinten links einen Kontakt gespürt. Ich kann nicht verstehen, warum jemand dort überholen will." Für Grosjean war ganz klar de la Rosa Schuld. "Natürlich kämpft jeder Fahrer um eine gute Startposition, aber wenn das Auto hinter einem schneller ist, muss man da nicht viel diskutieren", erklärte Grosjean. Die Stewards sprachen keine Strafe aus.


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