Formel 1 - Ecclestone warnt vor seinem Abschied

Wenn ich weg bin, sind es die Promoter auch

Bernie Ecclestone hat nicht vor sein Amt abzugeben. Zum einen, weil er nicht weiß, was er mit der Zeit anfangen soll, zum anderen fürchtet er eine große Gefahr.
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Motorsport-Magazin.com - Obwohl Bernie Ecclestone mit 82 Jahren nicht mehr zu den Jüngsten zählt, denkt er nicht daran sein Amt als F1-Geschäftsführer aufzugeben. "Ich dachte darüber nach aufzuhören, aber ich werde es nicht tun. Was sollte ich auch mit der vielen Zeit anfangen?", meinte Ecclestone gegenüber dem Independent. Viel mehr als die freie Zeit fürchtet er aber, dass die Beziehung zu den Promotern durch seine Abwesenheit Schaden nehmen könnte.

"Eines Tages werde ich nicht mehr da sein und dann steht der Sport vor einem großen Problem. Ich habe wirklich gute Beziehungen zu den Promotern, sie vertrauen mir und manche von ihnen haben mir gesagt, dass wenn ich nicht mehr da bin, sie auch nicht mehr da sein werden", verriet der F1-Zampano.

McLaren-Teamchef Martin Whitmarsh glaubt, dass Ecclestone ewig in der Formel 1 bleiben möchte. "Also haben wir keine Probleme mit den Promotern", sagt er scherzhaft. "Der Sport ist in sicheren Händen und wir werden weiter auf dem Ecclestone-Schiff mitsegeln."

Seit über drei Jahrzehnten leitet Ecclestone die Geschicke der Formel 1. Und auch wenn er selbst seinen Rücktritt ausschließt, so könnte er in naher Zukunft dazu gezwungen sein. Ecclestone droht in Deutschland immer noch eine Anklage wegen Bestechung. Zuletzt reichte auch die US-Investmentfirma Bluewater Communications Holdings eine Klage ein.


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