Formel 1 - Grosjean bekam Reifen nicht ins Arbeitsfenster

Das Wetter wird der Schlüssel

Romain Grosjean kam am Freitag in Brasilien überhaupt nicht mit den Reifen zurecht. Für ihn wird sich am Wochenende alles mit dem Wetter entscheiden.
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Motorsport-Magazin.com - Die Reifen und der heiße Asphalt von Interlagos, das passte am Freitag für Romain Grosjean nicht zusammen. Der Lotus-Pilot hatte arg zu kämpfen, da es viel zu heiß war und die Gummis nicht in ihr Arbeitsfenster kamen, sondern darüber hinausschossen. "Es war eine schwierige Session für uns. Der Speed war heute nicht so toll. Das kann sich am Wochenende ändern, die Wettervorhersagen sprechen ja auch von einem Wechsel. Die Reifen waren heute außerhalb ihrer Bandbreite, das machte das Leben nicht einfach", sagte der Neunte des zweiten Trainings.

Wir versuchen, das Problem zu lösen, wir versuchen, die Wettervorhersage zu lesen, um zu wissen, wie sich die Streckentemperaturen entwickeln; das wird der Schlüssel
Romain Grosjean

Als besonders groß beschrieb er seine Probleme mit den härteren Reifen, die einfach nicht laufen wollten. "Mit wenig Benzin fielen sie komplett aus dem Arbeitsbereich. Bei den Wintertests lief es damit gut, aber heute war es mit 56 Grad Streckentemperatur einfach zu heiß", erklärte Grosjean. Das führte dazu, dass die Autos stark rutschten, darum sagte der Schweiz-Franzose für ein trockenes Rennen auch starken Reifen-Abbau voraus. "Es ist schwer, eine bessere Balance für das Warm-Up [der Reifen] zu finden. Wir versuchen, das Problem zu lösen, wir versuchen, die Wettervorhersage zu lesen, um zu wissen, wie sich die Streckentemperaturen entwickeln; das wird der Schlüssel."

Ein Hoffnungsschimmer für Grosjean war, dass die Reifen 2013 eine größere Bandbreite abdecken sollen. "Das würde unser Leben stark erleichtern. Wenn man nicht ins Arbeitsfenster kommt, ist es schwierig." Sich selbst hat er das Leben zuletzt erleichtert, indem er keine Kollisionen mehr verursachte. Das war auch für ihn durchaus angenehm. "Die Probleme in der ersten Runde haben wir gelöst, wir werden besser und besser und jetzt so weitermachen", sagte er. "Ich werde das letzte Wochenende genießen, danach warten zwei Monate ohne Auto, das wird etwas eintönig."


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