Formel 1 - Hülkenberg: Top-Resultat zum Abschied

Unerwartete Highlights

Nico Hülkenberg bestreitet in Brasilien sein letztes Rennen für Force India. Er will sich standesgemäß mit einem starken Ergebnis von den Indern verabschieden.
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Motorsport-Magazin.com - Force India reist zum letzten Rennwochenendes der Saison nach Brasilien. In Interlagos endet nicht nur das Jahr für das indische Team, sondern auch der Vertrag mit Nico Hülkenberg. Der junge Deutsche wechselt anschließend zu Sauber und ersetzt dort Sergio Perez. Mit einem guten Resultat beim Großen Preis von Brasilien will er sich gebührend vom Team verabschieden. "Es war keine einfache Entscheidung, aber ich bin froh, das Team mit guten Erinnerungen zu verlassen", so Hülkenberg. "Die Aufgabe lautet nun, das Jahr mit einem starken Resultat zu beenden."

In Sao Paulo feierte Hülkenberg einen seiner größten Erfolge in seiner jungen Formel-1-Karriere: 2010 stellte er seinen Williams-Boliden bei schwierigen Streckenverhältnissen auf die Pole Position. Das Rennen beendete er auf Platz acht. In dieser Saison blühte Hülkenberg - genau wie das Team - in der zweiten Saisonhälfte auf. "Im ersten Teil des Jahres hatten wir auch ein paar gute Ergebnisse, aber unsere Konstanz fanden wir nach der Sommerpause", so Hülkenberg. "Ein paar meiner besten Rennen hatte ich in Japan und Korea, obwohl wir dort eigentlich nicht damit gerechnet hatten."

Die Strecke ist ziemlich heftig für den Nacken, weil wir gegen den Uhrzeigersinn fahren und es einige Linkskurven gibt.
Paul di Resta

Hülkenberg hat nach 19 Saisonrennen 53 Punkte auf seinem WM-Konto, Teamkollege Paul di Resta kommt auf 46. In Interlagos entscheidet sich nicht nur das teaminterne Duell, Force India besitzt auch noch minimale Chancen, den sechsten Platz in der Konstrukteurswertung zu erobern. Allerdings hat die Truppe 25 Punkte Rückstand auf Sauber. Di Resta freut sich auf das Finale, wenngleich er die möglichen Probleme aus der vergangenen Saison noch bestens im Gedächtnis hat.

2011 fuhr er in seinem Debütjahr in der Formel 1 als Achter in Sao Paulo in die Punkteränge. "Ich mag den Kurs, gleichzeitig ist er wegen seines hügeligen Layouts auch ziemlich knifflig", so di Resta. "Auch ist die Strecke ziemlich heftig für den Nacken, weil wir gegen den Uhrzeigersinn fahren und es einige Linkskurven gibt." Doch nach zuletzt drei Rennen auf relativ neuen Strecken sei es gut, wieder auf einem der Klassiker-Kurse zu fahren. "Dank der Strecke gibt es häufig gute Rennen und es heißt, dass es regnen soll, was noch ein weiterer Faktor an diesem Wochenende wäre."


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