Formel 1 - Glock & Pic zeigen starkes Qualifying

Marussia schlägt beide Caterhams

So gut lief es für Marussia im Qualifying schon lange nicht mehr. Timo Glock und Charles Pic landeten in Austin vor der direkten Konkurrenz.
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Motorsport-Magazin.com - Auch wenn es nur für die Positionen 19 und 20 reichte, war das Qualifying zum US Grand Prix in Texas ein voller Erfolg für Marussia. Timo Glock und Charles Pic konnten nicht nur beide HRT-Piloten, sondern auch die Caterhams hinter sich lassen. Besonders überraschend war der große Vorsprung von Glock, der am Ende von Q1 fast acht Zehntelsekunden vor Vitaly Petrov lag.

"Wir haben uns auf die richtigen Dinge konzentriert", erklärte Glock nach dem gelungenen Qualifying. Zuvor kämpfte man im dritten Training noch etwas damit, den nötigen Speed auf einer schnellen Runde zu finden. "Im Qualifying hatte ich aber eine starke Runde und die Reifen sind richtig gut gekommen, bis sich am Ende das Heck etwas komisch angefühlt hat." Glock ging sogar davon aus, dass man noch schneller hätte fahren können, da die Reifen von Runde zu Runde besser wurden. "Leider wurde das durch gelbe Flaggen verhindert. Wir sind aber ganze 0,8 Sekunden vor den Caterhams und damit können wir zufrieden sein."

Nun freue ich mich erst einmal auf das Rennen, hoffentlich geht es dort so weiter.
Timo Glock

Auch Teamchef John Booth lobte die gute Entwicklung der letzten Wochen. Seit Mitte der Saison hätte man viele Verbesserungen ans Auto gebracht, die sich jetzt auszahlen - und das, obwohl Marussia weiterhin ohne KERS unterwegs ist. "Das ist schon ein erheblicher Punkt", findet Glock. "Nun freue ich mich erst einmal auf das Rennen, hoffentlich geht es dort so weiter."

Eine kleine Schrecksekunde erlebte Glocks Teamkollege Pic bereits vor dem Qualifying. Im Training wurde der Franzose von Sergio Perez umgedreht und verlor wichtige Streckenzeit. "Am Ende des Trainings hatte ich noch nicht das richtige Gefühl für das Auto", klagte Pic. Immerhin konnte er sich im Laufe des Qualifyings immer weiter verbessern. "Auch wenn wir unser Paket nicht perfekt optimieren konnten, bin ich mit dem Ausgang sehr zufrieden. Für das Team ist es ein fantastisches Resultat, aber jetzt müssen wir uns auf das Rennen konzentrieren, damit wir auch dort ein gutes Ergebnis holen."


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