Formel 1 - Button: Aus in Q2

Die erste Kurve wird interessant

Das Qualifying zum US GP ist für Jenson Button nach Q2 gelaufen. Ein Defekt verhindert ein besseres Ergebnis. Doch der McLaren-Pilot bleibt optimistisch.
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Motorsport-Magazin.com - Das Qualifying zum Großen Preis der USA nahm für Jenson Button ein plötzliches Ende. Nach seiner ersten gezeiteten Runde in Q2 beklagte der McLaren-Pilot einen plötzlichen Verlust der Antriebskraft. Der 32-Jährige kam zwar noch in die Box, konnte seine Zeit in der Folge aber nicht mehr verbessern. So verpasste er den Sprung in die dritte Qualifying-Runde und startet das morgige Rennen von Rang zwölf.

Es wird interessant werden, in der Mitte des Feldes durch Kurve eins zu fahren.
Jenson Button

Was genau der Grund für den Aussetzer war, konnte Button nach dem Zeittraing nicht sagen. "Wir wissen noch nicht, was das Problem war, wir müssen erst noch die Daten analysieren. Aber der Top-Speed lag bei 100 km/h, wir hatten definitiv ein Problem", sagte er. "Ich vermute, dass es ein Problem am Pedal gab." Immerhin, so Button, habe er noch Glück im Unglück gehabt. "Ich habe eine Runde hinbekommen, und zum Glück habe ich gepusht", erklärte er. "Ansonsten würde ich wahrscheinlich von Platz 17 starten."

Dass ihn der technische Defekt im Rennen behindert, glaubt der Brite allerdings nicht. "Ich glaube nicht, dass es ein Problem wird, das hinzubekommen", meinte Button. "Es ist aber schon schlimm genug, dass es im Qualifying passiert ist." Im Rennen werde die Aufgabe dadurch ungleich schwerer. "Die erste Runde wird kompliziert", sagte Button. "Es wird interessant werden, in der Mitte des Feldes durch Kurve eins zu fahren. Vor ein paar Rennen hatte ich das schon einmal, da ist es nicht gut für mich ausgegangen."

Ich bin zuversichtlich, dass ich den vielen US-Fans morgen eine gute Show bieten kann.
Jenson Button

Er werde trotzdem versuchen, so weit wie möglich nach vorne zu fahren, kündigte der Sieger der Rennen von Melbourne und Spa an. "Überholen ist hier schwierig, das heißt aber nicht, dass wir kein gutes Rennen fahren", sagte der Weltmeister von 2009. "Das Auto läuft hier sehr gut. Wir sind vielleicht nicht ganz so schnell wie die Red Bulls, aber von der Pace sind wir vorne mit dabei. Ich bin zuversichtlich, dass ich den vielen US-Fans morgen eine gute Show bieten kann."


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