Formel 1 - Caterham: Ratlos hinter Marussia

Verkehr & kalte Reifen

Ratlosigkeit bei Caterham: Im Qualifying zum USA GP fiel die Truppe geschlossen hinter Rivale Marussia zurück - für Sonntag hat man aber noch etwas Hoffnung.
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Motorsport-Magazin.com - Heikki Kovalainen wollte seinen 22. Startplatz im Anschluss an das Zeittraining in Austin gar nicht so recht glauben. Nicht nur, dass er das teaminterne Duell gegen Vitaly Petrov verlor, auch fiel das ganze Team kollektiv hinter Marussia zurück. Nicht einmal knapp war es gegen die Mannen um Timo Glock - der Deutsche brummte Kovalainen gleich über eine Sekunde Rückstand auf und auch auf Charles Pic, den Teamkollegen des Hessen, fehlten dem Finnen noch fünf Zehntel. Nach dem Aus in Q1 schüttelte dieser frustriert den Kopf: "Wir haben uns heute klar unter Wert verkauft, so einfach ist das." Kovalainen musste einräumen: "Wir haben auf einen Plan gesetzt, der sich nicht ausgezahlt hat."

Morgen ist ein neuer Tag - wir müssen uns nun sammeln.
Heikki Kovalainen

"Sowohl Vitaly als auch ich konnten nicht genügend Temperatur in die Reifen bekommen, um somit das Beste aus ihnen herauszuholen." Ein weiteres Problem sei der dichte Verkehr auf dem neuen Circuit of the Americas gewesen. "Wir haben keine saubere Runde zusammengebracht", so Kovalainen, der die Hoffnung für das Rennen aber noch nicht aufgebeben wollte: "Morgen ist ein neuer Tag - wir müssen uns nun sammeln und dann eine bessere Performance als heute auf die Beine stellen." Dieses Ziel verfolgte auch Petrov. Der Russe erklärte: "Das Qualifying verlief natürlich nicht wie erhofft. Ich hatte auf jeder Runde Verkehr."

Eine ordentliche Zeit habe er so nicht hinbekommen. "Aber auch ohne diesen Faktor haben wir hier schon das ganze Wochenende über Probleme mit der Reifentemperatur. Das hat sich auch heute wieder gezeigt", räumte der Caterham-Fahrer ein. "Auch hatten wir Pech mit dem Timing - der HRT blieb genau dann auf der Strecke stehen, als Heikki und ich gerade auf unseren schnellsten Runden waren und leider waren wir hinter ihm", so Petrov. Allgemein könne man solche Dinge aber nun einmal nicht planen. "Wir müssen den heutigen Tag jetzt einfach vergessen und hoffen, dass wir morgen besser sind."


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