Formel 1 - Vettel bei Austin-Premiere auf Pole

Lange Gesichter bei Ferrari

Sebastian Vettel startet in Austin von der Pole Position vor Lewis Hamilton und Mark Webber. WM-Gegner Fernando Alonso landete auf Platz neun.
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Motorsport-Magazin.com - Sebastian Vettel startet bei der Premiere in Austin von der Pole Position vor Lewis Hamilton. Nur 51 Tausendstel trennten die beiden, Dritter wurde Mark Webber. "Für heute ist meine Arbeit getan. Wir konzentrieren uns jetzt auf morgen. Es wird ein sehr langes und schwieriges Rennen, denn es ist unheimlich schwierig die Reifen auf Temperatur zu kriegen", sagte Vettel. Der Deutsche könnte sich am Sonntag vorzeitig zum dritten Mal in Folge zum Weltmeister krönen.

Sein härtester WM-Gegner Fernando Alonso landete auf P9. Der Spanier profitiert allerdings von der Grosjean-Strafversetzung. Bei dem Lotus-Piloten wurde das Getriebe gewechselt, somit muss er in der Startaufstellung fünf Plätze nach hinten. Damit startet Alonso zwar von Platz acht, aber auch von der schlechteren Seite. "Wir müssen morgen am Limit fahren. Hoffentlich können wir ein paar Plätze gut machen", erklärte Alonso, der seit Hockenheim nicht mehr in der ersten Startreihe stand.

Leistungsverlust bei Button

Jenson Button war der prominenteste Pilot, der in Q2 ausschied. Der McLaren-Pilot klagte über Funk über Leistungsverlust und musste danach seinen Boliden vorzeitig in der Box abstellen. Button geht damit am Sonntag von Platz 12 ins Rennen. Für ihn ist es in dieser Saison das fünfte Mal, dass er es nicht ins Q3 schaffte. Noch härter traf es Nico Rosberg.

Rosberg musste sich im Qualifying mit Position 17 begnügen. Der Mercedes-Pilot zitterte schon zuvor als er sich erst in seinem letzten Versuch für Q2 qualifizierte. In Q1 setzten alle Teams, mit Ausnahme von Red Bull, McLaren und Ferrari, auf die weichere Reifenmischung. Neben den üblichen Verdächtigen Marussia, Caterham und HRT traf es in Q1 zum zweiten Mal in dieser Saison Daniel Ricciardo.

Es war das Ziel an Caterham vorbei zu kommen
Timo Glock

Hinter ihm landete Timo Glock, der als 19. nicht nur den Teamkollegen hinter sich ließ, sondern auch beide Caterham-Piloten. "Es war das Ziel an Caterham vorbei zu kommen. Die letzten Rennen waren wir immer nah dran. Die Strecke liegt uns und ich habe eine sehr gute Runde hinbekommen", freute sich Glock. Narain Karthikeyan flog während der Session ins Kiesbett ab - er startet vom letzten Platz.


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