Formel 1 - Horner und Domenicali blicken aufs WM-Rennen

Am Ende wird abgerechnet

Christian Horner und Stefano Domenicali wissen beide gut genug, dass in der Formel 1 viel passieren kann. Dementsprechend gehen sie den WM-Kampf an.
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Motorsport-Magazin.com - Zwei Fahrer kämpfen noch um die Fahrer-Weltmeisterschaft 2012 und deren Teams sind die letzten beiden Rennställe, die noch um die Konstrukteurs-Krone ringen. Sebastian Vettels und Fernando Alonsos Chefs Christian Horner und Stefano Domenicali stecken also bis über beide Ohren im WM-Kampf. In der Rolle des Jägers befindet sich dabei Ferrari-Teamchef Domenicali, der die Sache zumindest auf Fahrerseite noch lange nicht aufgegeben hat; dort liegt Alonso zehn Punkte hinter Vettel. Im Konstrukteurs-Rennen genügen Red Bull derweil vier Punkte aus den letzten beiden Rennen, um den Sack zuzumachen.

Abgerechnet wird am Ende
Stefano Domenicali

"Wir wissen, dass es schwierig wird, weil wir hinten liegen", sagte Domenicali. "Wir haben aber nichts zu verlieren und können einfach nur den bestmöglichen Job machen. Dann werden wir sehen, wie es ausgeht. Sebastian ist stark und hat ein gutes Auto. Wir müssen Fernando das bestmögliche Auto geben und einfach den bestmöglichen Job machen. Wir haben gesehen, dass alles passieren kann und daran werden wir immer glauben. Abgerechnet wird am Ende."

Dessen ist sich auch Red-Bull-Teamchef Horner bewusst, weswegen er auch nicht mit irgendwelchen Titelplänen ins Wochenende gegangen ist. "Wir sehen dieses Rennen wie jedes andere. Wir müssen aus dem Wochenende und aus uns als Team das Meiste herausholen. Ich hoffe, die Weltmeisterschaft wird sich damit von selbst erledigen", meinte er. Er betonte, wie hart das Team und Vettel gearbeitet hatten, um in der Konstrukteurs- und der Fahrer-Weltmeisterschaft vorne liegen zu können. "Nach der Sommerpause war Seb um die 40 Punkte hinter Fernando, jetzt liegt er vorne. Es sind aber noch 50 Punkte zu holen, da kann sich schnell etwas ändern. Fernando ist ein großer Kämpfer und Ferrari als Team stark. Wir dürfen nur auf uns schauen und müssen das Beste aus dem Paket holen."


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