Formel 1 - Button freut sich auf Old-School-Strecke

Highspeed-Passagen & tolle Kurven

Jenson Button fiebert seiner ersten Fahrt auf dem Circuit of The Americas entgegen. Die Strecke erinnere ihn an Suzuka und Silverstone.
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Motorsport-Magazin.com - Nach fünf Jahren ist es soweit: Mit dem Großen Preis der USA kehrt die Formel 1 in die Vereinigten Staaten zurück. Jenson Button vertritt allerdings nicht die Ansicht, dass die Formel 1 auf ein Rennen in Übersee angewiesen sei. "Ich glaube, es ist eher so, dass die USA uns braucht", meinte der McLaren-Pilot. "Die Formel 1 ist in der stärksten Position, in der sie je war. Wir wissen, dass wir eine tolle Show bieten werden." Dazu würde vor allem das Profil des Circuit of The Americas beitragen. "Hier können wir zeigen, was mit den Autos möglich ist", erklärte der 32-Jährige. In der Vergangenheit sei das nicht immer so gewesen.

Es gibt schnelle Richtungswechsel, und man kann das Auto ans Limit bringen - als Fahrer hofft man auf so etwas.
Jenson Button

"Indy ist eine tolle Strecke, aber sie ist für Indy Cars gemacht. Das hier ist eine richtige Formel-1-Strecke - die Fans werden es lieben." Und nicht nur die Zuschauer. Auch ihm selbst gefalle die Charakteristik des Kurses sehr gut. "Es ist eine Old-School-Strecke, der mich ein bisschen an Silverstone und Suzuka erinnert", sagte Button. "Es gibt schnelle Richtungswechsel, und man kann das Auto ans Limit bringen - als Fahrer hofft man auf so etwas. Zudem gibt es einige Highspeed-Abschnitte und einige tolle Kurven - schnelle und langsame." Bislang sei er die Strecke aber nur mit dem Fahrrad oder im Simulator gefahren, deshalb könne er es kaum noch erwarten, endlich auch im Auto die ersten Eindrücke zu sammeln.

Ob der MP4-27 in allen Passagen gut zurecht kommt, wird sich erst zeigen. Button hat sich für das Rennwochenende in Texas auf jeden Fall viel vorgenommen. "Wir wollen den bestmöglichen Job machen", kündigte der Champion von 2009 an. "Unser Ziel ist es, noch den zweiten Platz in der Konstrukteurs-WM zu erreichen." Auf Sebastian Vettel oder Fernando Alonso könne er dabei keine Rücksicht nehmen, stellte der Engländer klar. "Wir werden so fahren wie immer, ich werde keinem mehr Raum geben, weil er um den Titel kämpft - das wäre unfair." Welcher seiner beiden Kollegen letzten Endes den Sieg davon trägt, interessierte den McLaren-Fahrer nicht. "Mir ist egal, wer gewinnt", sagte er. "Wir haben keine Chance mehr, das ist das, worüber wir nachdenken müssen." Die Favoritenrolle habe allerdings Vettel inne, meinte Button. "Seb hat die bessere Ausgangsposition. Er hat mehr Punkte auf dem Konto und sitzt in einem sehr guten Auto."


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