Formel 1 - Abu Dhabi: Red Bull schneller als McLaren

Da Costa an der Spitze

Tag zwei der Young Driver Days in Abu Dhabi: Diesmal hat Red Bull die Nase vor McLaren und einem DTM-Piloten, der zum ersten Mal ein F1-Auto pilotiert.
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Motorsport-Magazin.com - Am zweiten Tag der Young Driver Days in Abu Dhabi setzte sich Antonio da Costa gegen seine Mitstreiter durch. Zum Auftakt am Dienstag hatte er noch Kevin Magnussen im McLaren-Boliden in der Zeitentabelle vor sich, diesmal platzierte er seinen Red Bull an der Spitze. Der junge Portugiese fuhr seine schnellste Runde in 1:42.679 Minuten und hatte knapp die Nase vor Oliver Turvey. Der McLaren-Pilot wechselte sich mit Gary Paffett ab und übernahm das Auto am Nachmittag. Für seinen besten Umlauf auf der 5,554 km langen Strecke benötigte er 1:43.176 Minuten.

Aero-Gitter am Red Bull - Foto: Sutton

Platz drei ging an Edoardo Mortara, der seine Premiere in einem F1-Boliden feierte. Der DTM-Pilot übernahm das Steuer des Lotus-Boliden von Nicolas Prost, der am ersten Tag den Vorzug erhielt. Mortara erzielte seine Bestzeit ebenfalls während der zweiten Trainingssession am Nachmittag: 1:43.418 Minuten. Lotus wechselt während der abschließenden Testfahrten in Abu Dhabi gleich dreimal durch, am Donnerstag erhält Davide Valsecchi seine Chance, sich für die Formel 1 zu präsentieren. Lotus testete neben einem neuen Abgassystem auch das Doppel-DRS, wie Prost bereits am Vortag verraten hatte.

Esteban Gutierrez war Viertschnellster. Der Mexikaner war am Dienstag zum Zusehen verdammt, weil Robin Frijns zuerst den Sauber-Boliden testen durfte. Der Niederländer räumte seinen Platz für Gutierrez, der auch am Donnerstag noch einmal ran darf. Unter den Augen seiner Familie spulte er seine beste Runde in 1:43.485 Minuten ab. Gutierrez werden relativ gute Chancen auf ein Stammcockpit bei Sauber für 2013 eingeräumt - er wird Abu Dhabi als Präsentationsbühne nutzen wollen.

McLaren tauscht kräftig durch - Foto: Sutton

Platz fünf ging an Gary Paffett (1:43.771 Minuten). McLaren baut seit Jahren auf die Dienste des DTM-Vize-Champions und bereits am Dienstag wechselte er sich mit Magnussen im Cockpit des Chrompfeils ab. Teamchef Martin Whitmarsh hatte kein Geheimnis daraus gemacht, dass der 31-jährige Paffett während der Young Driver Tests vorrangig neue Teile testen soll. Für den dritten Tag plant McLaren den Einsatz von Turvey und Magnussen.

Hinter Sauber reihte sich Toro Rosso in Form von Johny Cecotto Junior auf Platz sechs ein. Der GP2-Pilot konnte bereits in der vergangenen Saison Erfahrungen im F1-Auto sammeln, 2011 ging er für Force India an den Start. Cecotto übernahm das Steuer von Luiz Razia, der auch am letzten Tag noch einmal eine Testmöglichkeit erhält. Giedo van der Garde landete im unterlegenen Caterham wie schon am Vortag auf dem letzten Platz. Dabei muss erwähnt werden, dass die Rundenzeiten nicht allzu aussagekräftig sind, schließlich fahren die Youngster unterschiedliche Programme. Am Donnerstag steigt der letzte Testtag in Abu Dhabi und damit schließt sich auch das Kapitel Young Driver Days in diesem Jahr.

Das Fahrer-Lineup in Abu Dhabi

Team Dienstag Mittwoch Donnerstag
Red Bull Da Costa Da Costa Frijns
McLaren Magnussen/Paffett Paffett/Turvey Turvey/Magnussen
Lotus Prost Mortara Valsecchi
Sauber Frijns Gutierrez Gutierrez
Toro Rosso Razia Cecotto Jr Razia
Caterham van der Garde van der Garde Rossi

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