Formel 1 - Webber: Und ewig zickt das KERS

Fehlzeit hilft nie

Mark Webber und das KERS in seinem RB8 werden keine Freunde mehr - auch im Training auf Yas Island gab es Probleme, scheinbar anderer Natur als letzte Woche.
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Motorsport-Magazin.com - Magere 21 Runden drehte Mark Webber im zweiten Freien Training von Abu - lediglich Jean-Eric Vergne im Toro Rosso kam auf noch weniger Umläufe. Während Teamkollege Sebastian Vettel problemlos sein Programm und 34 Runden auf dem Yas Marina Circuit absolvieren konnte, streikte beim Australier einmal mehr das KERS. Das Teil entwickelt sich für Webber mehr und mehr zum Problemfall, hat er doch fast an jedem zweiten Wochenende damit zu kämpfen, Tendenz steigend - an Vettels RB8 lassen sich derlei Probleme vergleichsweise selten finden, was die mysteriöse Angelegenheit für den 36-Jährigen umso frustrierender macht.

Ich habe keine Ahnung was auf den Long-Runs passiert ist, aber zu schlecht sahen die Reifen nicht aus.
Mark Webber

"Wir hatten wieder einmal ein KERS-Problem, allerdings wohl ein anderes als letzte Woche", stellte Webber genervt fest. Bereits in Indien wurde der Red-Pilot zuletzt durch das Bremsenergierückgewinnungssystem eingebremst. Die Auswirkung der anhaltenden Misere auf seine Performance am Freitag sei klar: "Es hilft natürlich nie, wenn man während des Trainings Zeit auf der Strecke verliert. Man will immer so viel fahren, wie irgendwie möglich" Unterm Strich habe man aber noch Glück gehabt, dass die Schwierigkeiten erst spät in der Session aufgetreten seien, was den Schaden minimiert habe. Die genaue Ursache für das Problem sei allerdings noch nicht lokalisiert. "Es sieht aber so aus, wie wenn es auch mit Kühlsystem zusammenhängt... das hat uns heute schon wehgetan."

Das ganze Wochenende sei ob des Vorfalls aber noch nicht ruiniert. "Das war jetzt einmal ein schlechter Start - aber heute ist heute und morgen kommen wir zurück", so der Viertplatzierte, der anfügte: "Wir müssen es jetzt reparieren und werden uns das heute Nacht alles genau anschauen." Mit Blick auf die weiteren am Freitag eingeholten Informationen, sagte Webber: "Ich habe keine Ahnung was auf den Long-Runs passiert ist, aber zu schlecht sahen die Reifen nicht aus." Aufpassen müsse man aber auf die Änderungen der Streckenbeschaffenheit. "Da wird sich definitiv noch etwas tun, wenn auch nicht übermäßig viel", prognostizierte der Red-Bull-Pilot.


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