Formel 1 - Horner: Webber weiß, was er tun muss

Großartiger Teamplayer

Christian Horner vermeidet es, von Teamorder zu sprechen. Er sei aber sicher, dass Mark Webber im besten Sinne für das Team handeln werde.
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Motorsport-Magazin.com - Die Ausgangslage: Mark Webber hat in der Fahrer-Weltmeisterschaft 73 Punkte Rückstand auf Spitzenreiter Sebastian Vettel. 75 Punkte sind in den ausstehenden drei Rennen noch zu vergeben. Solange der Australier noch eine rechnerische Chance auf den Titel besitzt, muss er nicht gegen Vettel zurückstecken - das sagt Red Bull. Christian Horner ist aber sicher, dass Webber auch in Abu Dhabi weiß, was er zu tun hat. "Ich bin sicher, dass er ein großartiger Teamplayer ist und gegebenenfalls alles dafür tun wird, das Team zu unterstützen", so Red Bulls Teamchef vor dem 18. Grand Prix des Jahres.

Mathematisch ist es jetzt sehr schwierig für ihn, den Titel zu gewinnen.
Christian Horner

Webber stellte dies bereits in Indien unter Beweis, als er Vettel beim Start genügend Platz ließ, um eine Kollision zu vermeiden. Webber kommuniziert zwar in der Öffentlichkeit, weiter für sich zu kämpfen, bis er keine theoretischen Chancen mehr auf den Titelgewinn hat, doch auch er dürfte sich bewusst sein, dass der WM-Sieg ein Ding der Unmöglichkeit sein sollte. "Mathematisch ist es jetzt sehr schwierig für ihn, den Titel zu gewinnen", machte Horner kein Geheimnis aus der Situation. "Aber er ist ein schlauer Junge und ich bin sicher, dass er sein Bestmögliches geben wird, dem Team dabei zu helfen, seine Ziele zu erreichen."

Horner erklärte, worin Webbers Aufgabe bei den letzten Rennen des Jahres liege. "Sein Hauptziel besteht darin, sicherzustellen, dass wir die Konstrukteurswertung gewinnen und dass wir beide Fahrer vor Fernando Alonso platzieren", so Horner. Wenn Vettel und Webber beim kommenden Qualifying auf dem Yas Marina Circuit wieder die erste Startreihe erobern, wäre es bereits das vierte Mal in Folge. "Mark ist ein starker Wettbewerber und ich bin überzeugt, dass er für das Team nur das Beste will", so Horner.


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