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Formel 1 - Interview - Pastor Maldonado

Schneller als Mercedes und Force India

Pastor Maldonado zeigte sich bei Motorsport-Magazin.com vor allem enttäuscht darüber, dass die Stewards nach der Berührung mit Kobayashi nichts unternahmen.
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Motorsport-Magazin.com - Kein guter Tag für dich, oder?
Pastor Maldonado: Es ist enttäuschend. Es war ein gutes Rennen, heute haben wir sicher um die Punkte gekämpft. Die Pace war konstant und recht gut. Wir hatten am Anfang nur etwas zu kämpfen, weil ich mir im Kampf mit Rosberg die Reifen überhitzt habe. Deshalb kämpften wir etwas. Aber wir waren dennoch recht schnell, wir waren schneller als Mercedes und auch schneller als Force India, denke ich. Es war enttäuschend wegen des Crashs mit Kamui [Kobayashi], denn er hat mein Hinterrad berührt. Es war vor allem enttäuschend, weil die Stewards nichts unternommen haben. In der Vergangenheit waren sie so streng mit mir, deswegen kann ich das jetzt nicht verstehen.

Die Pace war konstant und recht gut. Wir hatten am Anfang nur etwas zu kämpfen, weil ich mir im Kampf mit Rosberg die Reifen überhitzt habe.
Pastor Maldonado

Wie siehst du den Vorfall?
Pastor Maldonado: Ich denke, dass Kamui einen Fehler gemacht hat. Er hat auf Bruno geachtet und sich gegen ihn verteidigt. Bruno war innen und versuchte vorbeizukommen, ich war schon vorbei. Ich habe dann einen starken Schlag hinten rechts bemerkt. Das hat mein Wochenende beeinträchtigt. Positiv ist, dass wir wieder ein wettbewerbsfähiges und konstantes Auto haben. Ich denke, nächste Woche wird es sicher viel besser sein, denn wir haben hier sehr viel Zeit damit verbracht, das Problem zu finden. Wir werden also auf dem Auto aufbauen, das wir in diesem Rennen hatten. Das ist viel besser, weil damit die Basis da ist. Wir müssen das Auto also nur noch an die veränderten Bedingungen anpassen.

War das Auto nach der Berührung mit Kobayashi beschädigt?
Pastor Maldonado: Es war leicht beschädigt, aber es war nichts spezielles, was die Pace beeinträchtigt hätte. Ich denke, die Pace war nach wie vor gut, aber dann bin ich in den Verkehr gekommen. Als ich vor Felipe Massa und Kimi [Räikkönen] war, war ich recht konkurrenzfähig, aber ich hing im Verkehr und kämpfte gleichzeitig um Positionen. Da habe ich viel Zeit verloren.

Manche Leute sagen, dass die Strecke in Abu Dhabi zum Teil der in Singapur ähnelt. Macht dir das Hoffnung? Denn Singapur war, was den Speed angeht, ein tolles Rennen für dich...
Pastor Maldonado: Ich hoffe es. Abu Dhabi verlangt etwas mehr Aerodynamik, aber ich hoffe, dass ich das Auto wieder in die Top-10 bringen kann und das Wochenende letztendlich mit guten Punkten zu beenden.

Der Start war heute etwas chaotisch, Grosjean war nicht so vorsichtig, wie er vorgab, oder?
Pastor Maldonado: Perez hat mich von der Strecke gedrängt. Ich habe dadurch eine Position an Rosberg verloren, aber es ist ok, so etwas kann passieren, wenn die Kurven so sind, wie sie eben sind.


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