Formel 1 - Webber: Mit viel Kampf aufs Podium

Champagnerdusche trotz KERS-Problemen

Mark Webber kämpft beim Indien GP mit technischen Problemen. Doch der Australier verteidigt seinen Podiumsplatz vor Lewis Hamilton.
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Motorsport-Magazin.com - Die Champagnerdusche war der Lohn für die harte Arbeit. Um beim Großen Preis von Indien einen der drei begehrten Podiumsplätze zu ergattern, musste Mark Webber lange kämpfen. Noch in der letzten Runde musste der Red-Bull-Pilot einen Angriff von McLaren-Fahrer Lewis Hamilton abwehren und sicherte sich so den dritten Rang - den furios fahrenden Fernando Alonso hatte er zuvor passieren lassen müssen. "Ich musste hart arbeiten, um aufs Podest zu fahren", bestätigte Webber. "Es war ein schwieriges Rennen, schwierig in den Rhythmus zu kommen, aber ich habe den Kampf genossen."

Ich hatte ein Problem mit KERS. Auf der langen Geraden ist es dann natürlich schwierig, sich zu verteidigen. Gegen Alonso war ich hilflos.
Mark Webber

Dass beim 36-Jährigen bereits früh im Rennen das KER-System streikte, machte die Aufgabe nicht einfacher. "Ich hatte ein Problem mit KERS", sagte Webber. "Dadurch fehlte mir nicht nur die Power auf der Geraden, es war auch schwierig, die Bremsbalance zu handhaben und solche Dinge." Auf der langen Geraden sei es nahezu unmöglich gewesen, sich zu verteidigen. "Gegen Alonso war ich hilflos." Allerdings wollte Webber den Positionsverlust nicht allein an den technischen Problemen festmachen. "Kompliment an die anderen Fahrer, Alonso und Hamilton waren sehr stark, aber mit meiner Leistung bin ich sehr zufrieden - auch wenn wir weiter vorne sein müssten."

Teamchef Christian Horner sah es ähnlich wie sein Angestellter. "Die technischen Schwierigkeiten haben Mark nicht geholfen, ab der 20 Runde wurde das KERS sehr heiß", berichtete der Brite. "Dadurch konnte Fernando in der DRS-Zone vorbei, aber der ist wirklich gut gefahren." Einen Grund für den technischen Aussetzer konnte Horner noch nicht nennen. "Vielleicht haben sich ein paar Trümmerteile festgesetzt und KERS konnte deshalb nicht die volle Leistung abrufen", vermutete Horner. "Wir haben dann versucht, es durch Kühlen in den Griff zu bekommen."


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