Formel 1 - Räikkönen: Geld macht den Unterschied

Kleineres Budget, kleinere Leistung

Kimi Räikkönen nennt den Grund für den Abfall in der zweiten Saisonhälfte. Im gnadenlosen Entwicklungswettstreit fehlen Lotus die finanziellen Mittel.
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Motorsport-Magazin.com - Die großen Erwartungen erfüllten sich nicht. In der zweiten Saisonhälfte gehörte Lotus zwar weiterhin zu den Top-Teams, präsentierte sich aber nicht mehr ganz so stark wie noch in der ersten Saisonhälfte. Kimi Räikkönen, zumindest rechnerisch noch mit Chancen auf die Fahrer-Krone des Jahres 2012, räumte nun ein, dass Lotus aufgrund der geringeren finanziellen Mittel nicht mehr in der Lage sei, den Top-Teams auf Augenhöhe zu begegnen.

In diesem Sport mach Geld einen großen Unterschied.
Kimi Räikkönen

"Wir versuchen während der gesamten Saison den Speed des Autos zu verbessern", sagte Räikkönen. "Aber die anderen Teams haben mehr Geld und mehr Personal, um das Auto zu entwickeln. In diesem Sport macht Geld einen großen Unterschied." Unter diesen Umständen sei die Leistung des Teams sogar noch höher einzuschätzen, meinte der Finne. "Es ist natürlich enttäuschend, dass wir die Top-Teams im Moment nicht herausfordern können. Aber dass es uns gelungen ist, ihnen lange Zeit die Stirn zu bieten, ist die gute Nachricht."

Lotus ist mit der Leistung des finnischen Comebackers ebenfalls zufrieden. Genauso wie Teamkollege Romain Grosjean soll Räikkönen für die Saison 2013 weiterverpflichtet werden. "Beide Fahrer haben eine Option für nächste Saison", stellte Teamchef Eric Boullier gegenüber RMC Sport klar. "Wir werden unsere Entscheidung zu einem passenden Zeitpunkt verkünden, mit Sicherheit vor dem Ende der Saison." Großartige Sorgen, dass sich einer der beiden Piloten für ein anderes Team entscheidet macht sich der Franzose offenbar nicht. "Schauen sie mir ins Gesicht", sagte Boullier. "Sehe ich beunruhigt aus?"


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