Formel 1 - Bottas: Strecke schont die Reifen

Erstmals auf dem Buddh International Circuit

Valtteri Bottas durfte in Indien im ersten Training wieder einmal Bruno Sennas FW34 bewegen - der Finne schlug sich mit P11 auf unbekanntem Terrain beachtlich.
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Motorsport-Magazin.com - Guter Freitagseinsatz für Valtteri Bottas: Der Finne war am ersten Tag vor den Toren Neu Delhis fast vier Zehntel schneller als Stammpilot Pastor Maldonado, der zum Auftakt lediglich Rang 16 belegte, allerdings aus Abstimmungszwecken auch ein anderes Programm als der Jungspund fuhr. Anschließend freute sich Bottas, der wie so oft die erste Session anstelle von Bruno Senna bestreiten durfte, über die gewonnenen Eindrücke auf dem Buddh International Circuit, den er heuer erstmals besuchte. "Für mich war das ein guter erster Trainingstag, denn wir konnten heute ein vollgepacktes Programm absolvieren", sagte der Ersatzpilot nach seinem Einsatz.

Die Gummiabnützung ist niedriger und folglich kann man mit dem Auto ein wenig mehr attackieren.
Valtteri Bottas

"Wir konnten einige gute Evaluierungen im Aerodynamikbereich durchführen und haben viele Daten gesammelt", so Bottas, der anfügte: "Es war das erste Mal, dass ich auf dieser Strecke gefahren bin und ich kann jetzt schon sagen, dass sie zu einer meiner Lieblingsstrecken werden wird, denn sie besitzt einen sehr schönen Fluss." Doch der Kurs in der Provinz Greater Noida habe noch einen zweiten signifikanten Vorteil. "Die Oberfläche ist hier sehr milde zu den Reifen, was wiederum bedeutet, dass die Gummiabnützung niedriger ist und man folglich mit dem Auto ein wenig mehr attackieren kann", freute sich der 23-Jährige.

Chefingenieur Mark Gillan fasste den Freitag wie folgt zusammen: "Die Strecke war heute in einem ordentlichen Zustand, weshalb wir zwei äußerst vernünftige Sitzungen auf die Beine gestellt bekommen haben." Die Zusammenarbeit seiner Techniker mit den Piloten habe zudem perfekt funktioniert. "Alle drei Fahrer haben sehr detaillierte Rückmeldungen über ihre verschiedenen Fahrprogramme geben können", freute sich der Williams-Mann. "Wir haben zwar vor dem Qualifying noch Arbeit vor uns, besonders unsere Pace über die Distanz sieht aber schon ziemlich vielversprechend aus", meinte Gillan.


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