Formel 1 - Horner über Red Bulls geraubte Performance

Zwei Schritte zurück und drei nach vorne

Red Bull-Teamchef Christian Horner verriet Motorsport-Magazin.com, dass er sein Team oftmals unfair behandelt fühlt.

Motorsport-Magazin.com - Während Red Bull die vergangene Saison dominierte, erlebte Sebastian Vettel 2012 eine deutlich schwierigere Saison. "Man kann schon sagen, dass dieses Jahr bestimmt nicht einfach ist", bestätigt auch Christian Horner im Gespräch mit Motorsport-Magazin.com. Die Regeländerungen über den Winter hätten große Auswirkungen auf das Team gehabt.

"Ich glaube, dass wir als Team sehr gut zusammen gearbeitet haben, und dass wir uns so Stück für Stück die Performance zurückholen, die uns über den Winter weggenommen wurde", so Horner. Vor allem das Verbot des angeblasenen Diffusors hat Red Bull hart getroffen, wodurch der Rennstall gezwungen war, alte Technologien wieder neu zu lernen. "Wir mussten erst einmal zwei Schritte zurückgehen, um dann drei Schritte nach vorne zu machen", verriet der Brite.

Ihm ist klar, dass man mit den Regeländerungen die Dominanz des Teams einbremsen wollte. Das sei aber nichts Ungewöhnliches. "Die Rennsport-Geschichte hat eines immer wieder gezeigt: Wenn es ein dominantes Team gibt, dann passiert so etwas immer wieder", erklärte Horner. Dennoch sieht er Red Bull oftmals unfair behandelt. "Einige der Entscheidungen in diesem Jahr haben wir schon als recht harsch empfunden. Aber auch da ist es so: Man kann nichts dagegen tun, man kann sich nur einfach auf das nächste Rennen konzentrieren und versuchen, da das Beste herauszuholen", betonte Horner.

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